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Die Verhinderung der beruflichen Gleichstellung

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• Wie behindern Männer Gleichstellungsbestrebungen und unter welchen Bedingungen unterstützen sie diese? Welche Schlussfolgerungen für Gleichstellungspolitik lassen sich ziehen? Die Antworten der Studie auf diese Fragen: Männer schaffen eine auch Frauen umfassende Kultur, die die herrschende Geschlechterordnung gegen Angriffe immunisiert. Die Autoren entwickeln, aufbauend auf Gramsci und in Anlehnung an Kreisky und Conell, ein Konzept einer hegemonial-männerbündischen Arbeits- und Organisationskultur. • Die Studie widerlegt auf der Basis qualitativer Interviews mit Männern in Berliner Verwaltungen die These, dass die autonome Frauenbewegung und die institutionelle Frauenpolitik ein gezieltes, aktives Machtverteidigungsverhalten der Männer produziert habe. • Vielmehr werden Gleichstellungsbestrebungen trotz durchaus positiver Einstellung der Männer lautlos abgeschmettert - durch die Untätigkeit der männlichen Beschäftigten, ihre interessengeleitete Nichtwahrnehmung und eine männerbündische Kultur. Neue Perspektiven für Gleichstellung zeigen die Autoren dann in den modernisierungsbedingten Veränderungen der Arbeitskultur von Verwaltungen auf.

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Die Verhinderung der beruflichen Gleichstellung, Stephan Höyng

Język
Rok wydania
1998
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Die Verhinderung der beruflichen Gleichstellung
Język
niemiecki
Wydawca
Kleine
Rok wydania
1998
Oprawa
miękka
ISBN10
389370289X
ISBN13
9783893702893
Seria
Tagi
Opis
• Wie behindern Männer Gleichstellungsbestrebungen und unter welchen Bedingungen unterstützen sie diese? Welche Schlussfolgerungen für Gleichstellungspolitik lassen sich ziehen? Die Antworten der Studie auf diese Fragen: Männer schaffen eine auch Frauen umfassende Kultur, die die herrschende Geschlechterordnung gegen Angriffe immunisiert. Die Autoren entwickeln, aufbauend auf Gramsci und in Anlehnung an Kreisky und Conell, ein Konzept einer hegemonial-männerbündischen Arbeits- und Organisationskultur. • Die Studie widerlegt auf der Basis qualitativer Interviews mit Männern in Berliner Verwaltungen die These, dass die autonome Frauenbewegung und die institutionelle Frauenpolitik ein gezieltes, aktives Machtverteidigungsverhalten der Männer produziert habe. • Vielmehr werden Gleichstellungsbestrebungen trotz durchaus positiver Einstellung der Männer lautlos abgeschmettert - durch die Untätigkeit der männlichen Beschäftigten, ihre interessengeleitete Nichtwahrnehmung und eine männerbündische Kultur. Neue Perspektiven für Gleichstellung zeigen die Autoren dann in den modernisierungsbedingten Veränderungen der Arbeitskultur von Verwaltungen auf.