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Opus Dei und Scientology

Die staats- und gesellschaftspolitischen Vorstellungen. Kollision oder Übereinstimmung mit dem Grundgesetz?

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  • 156 stron
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In den letzten Jahrzehnten ist in vielen westlichen Ländern eine zunehmende Säkularisierung zu beobachten, die sich in der Bundesrepublik insbesondere durch die Abkehr von den Großkirchen zeigt, sei es durch Kirchenaustritte oder durch fehlende Teilnahme an kirchlichen Veranstaltungen. Diese Säkularisierung ist nicht nur eine Abwendung von traditionellen Glaubensformen, sondern auch eine Hinwendung zu neuen religiösen oder pseudoreligiösen Gruppen und Glaubensinhalten. Viele Menschen suchen nach Werten, Halt und Sinn im Leben, was den Großkirchen nicht mehr zugetraut wird. Auffällig ist, dass neue Gruppierungen nicht nur Teilaspekte des Lebens ihrer Mitglieder beanspruchen, sondern versuchen, diese vollständig zu indoktrinieren. Dies geschieht entweder durch totale Isolation oder durch eine Glaubenspraxis, die modern auf die Anforderungen des gesellschaftlichen Lebens zugeschnitten ist. Die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben wird ideologisch-religiös begründet und dient der Verwirklichung der Glaubensinhalte sowie der Missionierung und Mitgliedergewinnung. Diese Entwicklungen sind nicht nur religiös oder theologisch zu betrachten, sondern stehen auch im Kontext staats- und gesellschaftspolitischer Vorstellungen, die darauf abzielen, die bestehende Gesellschaftsordnung im Sinne der eigenen Ideologie zu verändern.

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Opus Dei und Scientology, Werner Billing

Język
Rok wydania
2000
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Opus Dei und Scientology
Podtytuł
Die staats- und gesellschaftspolitischen Vorstellungen. Kollision oder Übereinstimmung mit dem Grundgesetz?
Język
niemiecki
Rok wydania
2000
Oprawa
miękka
Liczba stron
156
ISBN10
381002645X
ISBN13
9783810026453
Seria
Tagi
Opis
In den letzten Jahrzehnten ist in vielen westlichen Ländern eine zunehmende Säkularisierung zu beobachten, die sich in der Bundesrepublik insbesondere durch die Abkehr von den Großkirchen zeigt, sei es durch Kirchenaustritte oder durch fehlende Teilnahme an kirchlichen Veranstaltungen. Diese Säkularisierung ist nicht nur eine Abwendung von traditionellen Glaubensformen, sondern auch eine Hinwendung zu neuen religiösen oder pseudoreligiösen Gruppen und Glaubensinhalten. Viele Menschen suchen nach Werten, Halt und Sinn im Leben, was den Großkirchen nicht mehr zugetraut wird. Auffällig ist, dass neue Gruppierungen nicht nur Teilaspekte des Lebens ihrer Mitglieder beanspruchen, sondern versuchen, diese vollständig zu indoktrinieren. Dies geschieht entweder durch totale Isolation oder durch eine Glaubenspraxis, die modern auf die Anforderungen des gesellschaftlichen Lebens zugeschnitten ist. Die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben wird ideologisch-religiös begründet und dient der Verwirklichung der Glaubensinhalte sowie der Missionierung und Mitgliedergewinnung. Diese Entwicklungen sind nicht nur religiös oder theologisch zu betrachten, sondern stehen auch im Kontext staats- und gesellschaftspolitischer Vorstellungen, die darauf abzielen, die bestehende Gesellschaftsordnung im Sinne der eigenen Ideologie zu verändern.