Bookbot

Müssen Arme früher sterben?

Parametry

  • 320 stron
  • 12 godzin czytania

Więcej o książce

In diesem Sammelband werden Ergebnisse der aktuellen medizinsoziologischen und sozialepidemiologischen Forschung zur sozialen Ungleichheit der Gesundheit in Deutschland vorgestellt. Die Studien umfassen theoretische Ansätze, methodische Fragestellungen und aktuelle empirische Untersuchungen. Trotz der jährlichen Ausgaben von 500 Milliarden DM für die gesundheitliche Versorgung gibt es, abgesehen von wenigen Ausnahmen, keine sozial bedingten Barrieren für den Zugang zu medizinischen Leistungen. Dies schafft wichtige strukturelle Voraussetzungen für eine gerechte Gesundheitsversorgung und eine nur geringe soziale Ungleichheit im Gesundheitszustand der Bevölkerung. Der Slogan „Weil Du arm bist, musst Du früher sterben“ könnte somit der Vergangenheit angehören. Die Realität zeigt jedoch ein anderes Bild. Die Weltgesundheitsorganisation misst dem Ziel der nachhaltigen Reduktion sozialer Ungleichheit im Gesundheitsbereich hohe Bedeutung bei. Die präsentierten Forschungsergebnisse verdeutlichen die Rolle von Längsschnittstudien und die Nutzung von Krankenkassendaten. Insgesamt wird deutlich, dass die deutsche Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitspolitik sich bislang nur unzureichend mit dem Thema der sozialen Ungleichheit in der Gesundheit auseinandergesetzt haben.

Zakup książki

Müssen Arme früher sterben?, Uwe Helmert

Język
Rok wydania
2000
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Müssen Arme früher sterben?
Język
niemiecki
Rok wydania
2000
Oprawa
miękka
Liczba stron
320
ISBN10
3779911922
ISBN13
9783779911920
Seria
Opis
In diesem Sammelband werden Ergebnisse der aktuellen medizinsoziologischen und sozialepidemiologischen Forschung zur sozialen Ungleichheit der Gesundheit in Deutschland vorgestellt. Die Studien umfassen theoretische Ansätze, methodische Fragestellungen und aktuelle empirische Untersuchungen. Trotz der jährlichen Ausgaben von 500 Milliarden DM für die gesundheitliche Versorgung gibt es, abgesehen von wenigen Ausnahmen, keine sozial bedingten Barrieren für den Zugang zu medizinischen Leistungen. Dies schafft wichtige strukturelle Voraussetzungen für eine gerechte Gesundheitsversorgung und eine nur geringe soziale Ungleichheit im Gesundheitszustand der Bevölkerung. Der Slogan „Weil Du arm bist, musst Du früher sterben“ könnte somit der Vergangenheit angehören. Die Realität zeigt jedoch ein anderes Bild. Die Weltgesundheitsorganisation misst dem Ziel der nachhaltigen Reduktion sozialer Ungleichheit im Gesundheitsbereich hohe Bedeutung bei. Die präsentierten Forschungsergebnisse verdeutlichen die Rolle von Längsschnittstudien und die Nutzung von Krankenkassendaten. Insgesamt wird deutlich, dass die deutsche Gesundheitsberichterstattung und Gesundheitspolitik sich bislang nur unzureichend mit dem Thema der sozialen Ungleichheit in der Gesundheit auseinandergesetzt haben.