Bookbot

Verwalten und erziehen

Parametry

  • 295 stron
  • 11 godzin czytania

Więcej o książce

In diesem Buch wird die Kinderfürsorge und Anstaltserziehung in Zürich vom 17. bis zur ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts untersucht. Es wird analysiert, wie die Gesellschaft hilfsbedürftige Waisen sowie verlassene oder vernachlässigte Kinder behandelte und welche Maßnahmen die Obrigkeit ergriff, um diese Kinder einer angemessenen Erziehung zuzuführen. Eine zentrale sozialpolitische Maßnahme war die Versorgung in Anstalten, wobei das Waisenhaus Zürich als bedeutende Institution hervorgehoben wird. Erstmals wird die Entwicklung von Verwaltungsorganisation und Erziehungskonzeption durch den Vergleich von Waisenhausordnungen unter Berücksichtigung politischer, sozialer und geistiger Strömungen analysiert. Die Untersuchung beleuchtet die Veränderungen in der Verwaltung und Erziehung der Waisenhauskinder über 200 Jahre, einschließlich der Fortschritte und Traditionen. Die Entwicklung reicht vom 1637 errichteten Zucht- und Waisenhaus am Oetenbach bis zur Reform der Waisenhausordnung durch die bürgerlich-liberale Regierung 1837. Während die strenge Arbeitserziehung und schlechten Lebensbedingungen im Zucht- und Waisenhaus dunkle Kapitel der Sozialgeschichte darstellen, gilt der Bau des neuen Waisenhauses auf der Kornamtswiese als Pionierleistung des 18. Jahrhunderts. Wichtige Maßnahmen des liberalen Ansatzes waren die Abschaffung der Kinderarbeit und die Einführung des öffentlichen Schulbesuchs für Waisenhauskinder. Die Untersuchung

Zakup książki

Verwalten und erziehen, Maria Crespo

Język
Rok wydania
2001
Oprawa
(miękka)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Verwalten und erziehen
Język
niemiecki
Rok wydania
2001
Oprawa
miękka
Liczba stron
295
ISBN10
3034005008
ISBN13
9783034005005
Seria
Opis
In diesem Buch wird die Kinderfürsorge und Anstaltserziehung in Zürich vom 17. bis zur ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts untersucht. Es wird analysiert, wie die Gesellschaft hilfsbedürftige Waisen sowie verlassene oder vernachlässigte Kinder behandelte und welche Maßnahmen die Obrigkeit ergriff, um diese Kinder einer angemessenen Erziehung zuzuführen. Eine zentrale sozialpolitische Maßnahme war die Versorgung in Anstalten, wobei das Waisenhaus Zürich als bedeutende Institution hervorgehoben wird. Erstmals wird die Entwicklung von Verwaltungsorganisation und Erziehungskonzeption durch den Vergleich von Waisenhausordnungen unter Berücksichtigung politischer, sozialer und geistiger Strömungen analysiert. Die Untersuchung beleuchtet die Veränderungen in der Verwaltung und Erziehung der Waisenhauskinder über 200 Jahre, einschließlich der Fortschritte und Traditionen. Die Entwicklung reicht vom 1637 errichteten Zucht- und Waisenhaus am Oetenbach bis zur Reform der Waisenhausordnung durch die bürgerlich-liberale Regierung 1837. Während die strenge Arbeitserziehung und schlechten Lebensbedingungen im Zucht- und Waisenhaus dunkle Kapitel der Sozialgeschichte darstellen, gilt der Bau des neuen Waisenhauses auf der Kornamtswiese als Pionierleistung des 18. Jahrhunderts. Wichtige Maßnahmen des liberalen Ansatzes waren die Abschaffung der Kinderarbeit und die Einführung des öffentlichen Schulbesuchs für Waisenhauskinder. Die Untersuchung