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Logik der Krankheitsbilder

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Elisabeth Landis unternimmt in ihrem Buch den Versuch, eine Nosologie der somatischen und psychischen Krankheitsbilder von einer logischen, anstelle einer phänomenologischen Perspektive zu konzeptualisieren. Dadurch skizziert sie die Umrisse einer konsistenten Theorie der Medizin als einer selbstwidersprüchlichen Wissenschaft im Hegelschen Sinne. Die Autorin untersucht die umstrittene ICD-10 und die veralteten Krankheitsbilder, die darin nicht mehr vertreten sind. Sie argumentiert, dass die Medizin, die somatische und psychische Phänomene behandelt, nur Fortschritte erzielen kann, wenn sie die grundlegende Widersprüchlichkeit ihrer Disziplin anerkennt und theoretisch erfasst. Dies erfordert einen interdisziplinären Dialog zwischen somatischer Medizin und Psychoanalyse. Für den Erfolg dieses Dialogs muss die Psychoanalyse zunächst ihre eigene Theorie weiterentwickeln, insbesondere in Bezug auf den Triebdualismus von Lebens- und Todestrieb. Mithilfe der Hegelschen Philosophie und der modernen Kunsttheorie kann eine dialektische Beziehung zwischen Lebens- und Todestrieb formuliert werden, die als Trieb-Verdrängungsdialektik verstanden wird. Mit dieser Grundlage wird die Psychoanalyse in der Lage sein, die Logik der bisherigen somatischen und psychischen Krankheitsbilder zu analysieren und eine umfassende Theorie zu entwickeln. In diesem Manuskript zeigt die Autorin bereits einen bedeutenden Teil dieses Weges auf, insbesondere

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Logik der Krankheitsbilder, Elisabeth Anna Landis

Język
Rok wydania
2001
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Logik der Krankheitsbilder
Język
niemiecki
Rok wydania
2001
Oprawa
miękka
ISBN10
3898060985
ISBN13
9783898060981
Seria
Opis
Elisabeth Landis unternimmt in ihrem Buch den Versuch, eine Nosologie der somatischen und psychischen Krankheitsbilder von einer logischen, anstelle einer phänomenologischen Perspektive zu konzeptualisieren. Dadurch skizziert sie die Umrisse einer konsistenten Theorie der Medizin als einer selbstwidersprüchlichen Wissenschaft im Hegelschen Sinne. Die Autorin untersucht die umstrittene ICD-10 und die veralteten Krankheitsbilder, die darin nicht mehr vertreten sind. Sie argumentiert, dass die Medizin, die somatische und psychische Phänomene behandelt, nur Fortschritte erzielen kann, wenn sie die grundlegende Widersprüchlichkeit ihrer Disziplin anerkennt und theoretisch erfasst. Dies erfordert einen interdisziplinären Dialog zwischen somatischer Medizin und Psychoanalyse. Für den Erfolg dieses Dialogs muss die Psychoanalyse zunächst ihre eigene Theorie weiterentwickeln, insbesondere in Bezug auf den Triebdualismus von Lebens- und Todestrieb. Mithilfe der Hegelschen Philosophie und der modernen Kunsttheorie kann eine dialektische Beziehung zwischen Lebens- und Todestrieb formuliert werden, die als Trieb-Verdrängungsdialektik verstanden wird. Mit dieser Grundlage wird die Psychoanalyse in der Lage sein, die Logik der bisherigen somatischen und psychischen Krankheitsbilder zu analysieren und eine umfassende Theorie zu entwickeln. In diesem Manuskript zeigt die Autorin bereits einen bedeutenden Teil dieses Weges auf, insbesondere