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Traumtheater

Szenarien der Moderne

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  • 332 strony
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Nike Wagner beleuchtet die fantastischen und bizarren Szenarien des 19. Jahrhunderts, deren Auswirkungen bis ins 20. Jahrhundert reichen. Theater, Literatur und Musik reflektierten die Auseinandersetzungen zwischen Neuem und Altem, die charakteristisch für den Beginn der Moderne sind. In ihrem neuen Buch untersucht sie die kulturellen, künstlerischen, sozialen und psychologischen Fragen, die am Anfang des 20. Jahrhunderts standen. Wie löste sich das 20. Jahrhundert vom 19.? War die Entwicklung der Moderne kontinuierlich oder geprägt von Sprüngen und Regressionen? Zu Beginn des 20. Jahrhunderts thematisierten Autoren wie Hofmannsthal die Angst vor der Zivilisation, während Karl Kraus die Kultursurrogate kritisierte und Franz Kafka die Bewältigung durch Schreiben thematisierte. Die Suche nach neuen ideologischen und ästhetischen Glaubenswelten setzte sich seit Nietzsches „Umwertungen“ fort. Der Jugendstil spiegelte den Generationenkonflikt wider, und Freuds „Traumdeutung“ entdeckte das Leiden an der Gesellschaft als Ursache für individuelle Neurosen. Nach dem Absturz in die Barbarei gilt: Es gibt keine „wahrhaftige“ Kunst mehr ohne Bezug zu den totalitären Schrecken des 20. Jahrhunderts. Wagner untersucht Geschlechterrollen, die jüdische Frage, das Verhältnis von Psychologie, Sprache, Literatur und Musik sowie die Ästhetik der Moderne, die auch im 21. Jahrhundert relevant bleibt.

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Traumtheater, Nike Wagner

Język
Rok wydania
2001
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Traumtheater
Podtytuł
Szenarien der Moderne
Język
niemiecki
Rok wydania
2001
Oprawa
twarda
Liczba stron
332
ISBN10
3458170693
ISBN13
9783458170693
Seria
Tagi
Opis
Nike Wagner beleuchtet die fantastischen und bizarren Szenarien des 19. Jahrhunderts, deren Auswirkungen bis ins 20. Jahrhundert reichen. Theater, Literatur und Musik reflektierten die Auseinandersetzungen zwischen Neuem und Altem, die charakteristisch für den Beginn der Moderne sind. In ihrem neuen Buch untersucht sie die kulturellen, künstlerischen, sozialen und psychologischen Fragen, die am Anfang des 20. Jahrhunderts standen. Wie löste sich das 20. Jahrhundert vom 19.? War die Entwicklung der Moderne kontinuierlich oder geprägt von Sprüngen und Regressionen? Zu Beginn des 20. Jahrhunderts thematisierten Autoren wie Hofmannsthal die Angst vor der Zivilisation, während Karl Kraus die Kultursurrogate kritisierte und Franz Kafka die Bewältigung durch Schreiben thematisierte. Die Suche nach neuen ideologischen und ästhetischen Glaubenswelten setzte sich seit Nietzsches „Umwertungen“ fort. Der Jugendstil spiegelte den Generationenkonflikt wider, und Freuds „Traumdeutung“ entdeckte das Leiden an der Gesellschaft als Ursache für individuelle Neurosen. Nach dem Absturz in die Barbarei gilt: Es gibt keine „wahrhaftige“ Kunst mehr ohne Bezug zu den totalitären Schrecken des 20. Jahrhunderts. Wagner untersucht Geschlechterrollen, die jüdische Frage, das Verhältnis von Psychologie, Sprache, Literatur und Musik sowie die Ästhetik der Moderne, die auch im 21. Jahrhundert relevant bleibt.