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Der ausgebliebene Skandal

Diskurshistorische Untersuchung eines Wiener Gerichtsurteils

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Ein Rechtsfall, ein Richter, ein Urteil - und kein Skandal. Auf den ersten Blick ist das nicht jener Stoff, aus dem spannende Geschichten gemacht sind. Der Eindruck täuscht: Der hier behandelte Rechtsstreit berührt die brisanten Themen Rechtsextremismus, Biologismus und Nationalsozialismus. Und der über den Fall entscheidende Einzelrichter Ernest Maurer ist weder unbekannt noch unbestritten. Im vorliegenden Buch untersuchen die Sprachwissenschaftler Alexander Pollak und Ruth Wodak mithilfe eines diskursanalytischen Methodeninstrumentariums, ob aus Inhalt, Argumentation und Terminologie des betreffenden Urteils- begründungstextes Hinweise auf eine mögliche politisch-ideologische Befangenheit von Ernest Maurer abzuleiten sind. Die Analyse von Pollak und Wodak lässt nicht nur eindeutige Schlussfolgerungen zu. Sie wirft darüber hinaus auch die Frage auf: Welches Wertebild, welche Toleranzschwelle oder welches Desinteresse hat eine (juristische und mediale) Öffentlichkeit, die derartige Aussagen stillschweigend hinnimmt? Abschließende Kommentare von Alfred J. Noll und Peter Warta beleuchten aus juristischer Perspektive Aspekte der österreichischen Gerichtsbarkeit.

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Der ausgebliebene Skandal, Alexander Pollak

Język
Rok wydania
2001
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Der ausgebliebene Skandal
Podtytuł
Diskurshistorische Untersuchung eines Wiener Gerichtsurteils
Język
niemiecki
Wydawca
Czernin
Rok wydania
2001
Oprawa
miękka
ISBN10
370760134X
ISBN13
9783707601343
Seria
Tagi
Opis
Ein Rechtsfall, ein Richter, ein Urteil - und kein Skandal. Auf den ersten Blick ist das nicht jener Stoff, aus dem spannende Geschichten gemacht sind. Der Eindruck täuscht: Der hier behandelte Rechtsstreit berührt die brisanten Themen Rechtsextremismus, Biologismus und Nationalsozialismus. Und der über den Fall entscheidende Einzelrichter Ernest Maurer ist weder unbekannt noch unbestritten. Im vorliegenden Buch untersuchen die Sprachwissenschaftler Alexander Pollak und Ruth Wodak mithilfe eines diskursanalytischen Methodeninstrumentariums, ob aus Inhalt, Argumentation und Terminologie des betreffenden Urteils- begründungstextes Hinweise auf eine mögliche politisch-ideologische Befangenheit von Ernest Maurer abzuleiten sind. Die Analyse von Pollak und Wodak lässt nicht nur eindeutige Schlussfolgerungen zu. Sie wirft darüber hinaus auch die Frage auf: Welches Wertebild, welche Toleranzschwelle oder welches Desinteresse hat eine (juristische und mediale) Öffentlichkeit, die derartige Aussagen stillschweigend hinnimmt? Abschließende Kommentare von Alfred J. Noll und Peter Warta beleuchten aus juristischer Perspektive Aspekte der österreichischen Gerichtsbarkeit.