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Bilder der Arbeit im Spätkapitalismus

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  • 261 stron
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Die Erosion kultureller Leitbilder und das Ende der Erwerbsgesellschaft sind zentrale Themen der aktuellen 'Diskurse des Verschwindens', die auf den neuen Kapitalismus der 1990er Jahre und die Expansion eines digital-elektronisch gestützten Dienstleistungssektors reagieren. In dieser Studie wird 'Arbeit' als ein Konstrukt diskursiver Formationen betrachtet, entgegen der vorgeblichen Evidenz der Praxis und dem Argument der Notwendigkeit. Aus einer historisch-anthropologischen Perspektive werden die Versuche zur diskursiven Schließung des Arbeitsbegriffs und seine Instabilität anhand philosophischer Primärtexte sowie der Inkonsistenzen in seiner medialen Inszenierung bis in die 1980er Jahre aufgezeigt. Im empirischen Teil analysieren die AutorInnen die Sinnhorizonte, die in der zeitgenössischen Werbung der IT-Industrie entworfen werden. Hier ist Arbeit nicht verschwunden, sondern wird umgewertet und re-kodiert. Industrielle Metaphern erfahren teilweise eine verstärkte Affirmation und werden gleichzeitig mit Elementen des Anti-Autoritären, des Devianten und des Genießens verknüpft. In dieser Löschung früherer Differenzen implodiert 'Arbeit' in der Konstruktion eines hypertrophen Subjekts und wird durch ihre Kulturalisierung omnipräsent und universell.

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Bilder der Arbeit im Spätkapitalismus, Fritz Betz

Język
Rok wydania
2003
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Bilder der Arbeit im Spätkapitalismus
Język
niemiecki
Autorzy
Fritz Betz
Wydawca
Löcker
Rok wydania
2003
Oprawa
miękka
Liczba stron
261
ISBN10
3854093772
ISBN13
9783854093770
Seria
Tagi
Biznes
Opis
Die Erosion kultureller Leitbilder und das Ende der Erwerbsgesellschaft sind zentrale Themen der aktuellen 'Diskurse des Verschwindens', die auf den neuen Kapitalismus der 1990er Jahre und die Expansion eines digital-elektronisch gestützten Dienstleistungssektors reagieren. In dieser Studie wird 'Arbeit' als ein Konstrukt diskursiver Formationen betrachtet, entgegen der vorgeblichen Evidenz der Praxis und dem Argument der Notwendigkeit. Aus einer historisch-anthropologischen Perspektive werden die Versuche zur diskursiven Schließung des Arbeitsbegriffs und seine Instabilität anhand philosophischer Primärtexte sowie der Inkonsistenzen in seiner medialen Inszenierung bis in die 1980er Jahre aufgezeigt. Im empirischen Teil analysieren die AutorInnen die Sinnhorizonte, die in der zeitgenössischen Werbung der IT-Industrie entworfen werden. Hier ist Arbeit nicht verschwunden, sondern wird umgewertet und re-kodiert. Industrielle Metaphern erfahren teilweise eine verstärkte Affirmation und werden gleichzeitig mit Elementen des Anti-Autoritären, des Devianten und des Genießens verknüpft. In dieser Löschung früherer Differenzen implodiert 'Arbeit' in der Konstruktion eines hypertrophen Subjekts und wird durch ihre Kulturalisierung omnipräsent und universell.