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Halbinseln gegen den Strom

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Während Bestseller versprechen, durch individuelles Handeln die Welt zu verbessern, sind für grundlegende gesellschaftliche Veränderungen kollektive Ansätze erforderlich. Immer mehr Menschen versuchen, gemeinsam einen Teil ihres Alltagsbedarfs zu produzieren und zu nutzen – oft ohne Geld oder Zeit aufzurechnen. In Zeiten der Wirtschaftskrise sind solche Projekte besonders interessant. Friederike Habermann präsentiert Handlungsansätze im Bereich des alltäglichen Bedarfs – von Lebensmitteln über Wohnen bis hin zu Bildung – die jenseits kapitalistischer Verwertungslogik existieren. Sie zeigt umsetzbare Ideen, die verändert und vernetzt werden können. Die Akteure berichten von ihren Erfahrungen, diskutieren Möglichkeiten und Grenzen ihrer Ansätze. Die Autorin reflektiert diese praktischen Beispiele theoretisch und bezieht wertkritische sowie feministische Überlegungen ein. Es wird deutlich, dass neue Denk- und Handlungshorizonte nur im Zusammenspiel von verändertem materiell-ökonomischem Alltag und sich verändernden Identitäten entstehen. Initiativen zur Selbstversorgung schaffen kollektive „Räume“ – geografische, virtuelle oder als Netzwerke – und ermöglichen gegenhegemoniale Kontexte, in denen ein alternatives Leben und Wirtschaften realisiert wird.

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Halbinseln gegen den Strom, Friederike Habermann

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Halbinseln gegen den Strom
Język
niemiecki
Wydawca
Helmer
Rok wydania
2009
Oprawa
miękka
Liczba stron
228
ISBN10
3897412845
ISBN13
9783897412842
Seria
Tagi
Ocena
4 z 5
Opis
Während Bestseller versprechen, durch individuelles Handeln die Welt zu verbessern, sind für grundlegende gesellschaftliche Veränderungen kollektive Ansätze erforderlich. Immer mehr Menschen versuchen, gemeinsam einen Teil ihres Alltagsbedarfs zu produzieren und zu nutzen – oft ohne Geld oder Zeit aufzurechnen. In Zeiten der Wirtschaftskrise sind solche Projekte besonders interessant. Friederike Habermann präsentiert Handlungsansätze im Bereich des alltäglichen Bedarfs – von Lebensmitteln über Wohnen bis hin zu Bildung – die jenseits kapitalistischer Verwertungslogik existieren. Sie zeigt umsetzbare Ideen, die verändert und vernetzt werden können. Die Akteure berichten von ihren Erfahrungen, diskutieren Möglichkeiten und Grenzen ihrer Ansätze. Die Autorin reflektiert diese praktischen Beispiele theoretisch und bezieht wertkritische sowie feministische Überlegungen ein. Es wird deutlich, dass neue Denk- und Handlungshorizonte nur im Zusammenspiel von verändertem materiell-ökonomischem Alltag und sich verändernden Identitäten entstehen. Initiativen zur Selbstversorgung schaffen kollektive „Räume“ – geografische, virtuelle oder als Netzwerke – und ermöglichen gegenhegemoniale Kontexte, in denen ein alternatives Leben und Wirtschaften realisiert wird.