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Gemalt für die Ewigkeit

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Ikonen sind das älteste Bildmedium der christlichen Kultur. Wie eine Galerie ohnegleichen zeigen sie zwischen Antike und Moderne alle wesentlichen Elemente des Umbruchs in Politik und Alltag: das spätantike Grabporträt, gemalt auf den Deckel des Sarges, das Bildnis von Kaiser, Gottessohn und Mutter, später das Aufkommen der Heiligen und die Taten der Mächtigen. Eine besondere Rolle spielten Ikonen im Krieg. Einerseits stellten sie ihn dar, andererseits dienten sie als magische Helfer, um Angriffe abzuwehren und Gottes Stärke allen Zaudernden vor Augen zu führen. Nicht zuletzt zeigen sie auch das Jenseitsbild sehr drastisch und illustrieren das Jüngste Gericht: Zur Linken des Zeitenrichters lockt das blühende Paradies, zur Rechten aber warten ewige Verdammnis, Feuer und höllische Qualen. Das Buch verfolgt den ästhetischen wie thematischen Wandel der Ikonen in Russland bis ins 17. Jahrhundert und skizziert abschließend die akademische Wiederentdeckung des Kultbilds seit der Romantik.

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Gemalt für die Ewigkeit, Christoph Schmidt

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Gemalt für die Ewigkeit
Język
niemiecki
Wydawca
Böhlau
Rok wydania
2009
Oprawa
twarda
Liczba stron
303
ISBN10
3412202851
ISBN13
9783412202859
Seria
Ocena
5 z 5
Opis
Ikonen sind das älteste Bildmedium der christlichen Kultur. Wie eine Galerie ohnegleichen zeigen sie zwischen Antike und Moderne alle wesentlichen Elemente des Umbruchs in Politik und Alltag: das spätantike Grabporträt, gemalt auf den Deckel des Sarges, das Bildnis von Kaiser, Gottessohn und Mutter, später das Aufkommen der Heiligen und die Taten der Mächtigen. Eine besondere Rolle spielten Ikonen im Krieg. Einerseits stellten sie ihn dar, andererseits dienten sie als magische Helfer, um Angriffe abzuwehren und Gottes Stärke allen Zaudernden vor Augen zu führen. Nicht zuletzt zeigen sie auch das Jenseitsbild sehr drastisch und illustrieren das Jüngste Gericht: Zur Linken des Zeitenrichters lockt das blühende Paradies, zur Rechten aber warten ewige Verdammnis, Feuer und höllische Qualen. Das Buch verfolgt den ästhetischen wie thematischen Wandel der Ikonen in Russland bis ins 17. Jahrhundert und skizziert abschließend die akademische Wiederentdeckung des Kultbilds seit der Romantik.