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Arbeitssammler, Jobnormaden und Berufsartisten

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„Lern was Anständiges, dann ist dir ein Job sicher.“ Das war einmal. Trotz Bildung nichts gewonnen - das ist heute die Realität, mit der immer mehr Hochqualifizierte zurechtkommen müssen. Sie leben mit schwankendem Einkommen, erratischen Arbeitszeiten und einer ungewissen Zukunft. Ihre Karrieren führen nicht mehr nach oben, sondern von der Uni ins Multijobbing, von der Akademie ins Prekariat. Gesellschaft und Staat stehen damit vor Herausforderungen, denen die jüngsten Reformen nur unzureichend begegnen. Die Politik stellt sich taub für die speziellen Probleme der hochqualifizierten „Prekären“, verschlimmert sie am Ende noch. Das ist fatal: Denn sie ignoriert damit vielleicht die Prototypen der Arbeitswelt von morgen. Die „Arbeitssammler“ bringen für Arbeit- und Auftraggeber den Vorteil eines hohen Ausbildungsniveaus mit, verzichten dabei aber auf die teuren Privilegien eines „normalen“ Arbeitsverhältnisses. Auf ihre Flexibilität und Eigeninitiative werden wir in Zukunft nicht verzichten können. Wohin aber geht eine Gesellschaft, wohin führt eine Arbeitslandschaft, in der auch Qualifikation immer weniger vor einer unsicheren Existenz schützt?

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Arbeitssammler, Jobnormaden und Berufsartisten, Peter Plöger

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Arbeitssammler, Jobnormaden und Berufsartisten
Język
niemiecki
Wydawca
Hanser
Rok wydania
2010
Oprawa
twarda
ISBN10
3446417672
ISBN13
9783446417670
Seria
Tagi
Biznes
Opis
„Lern was Anständiges, dann ist dir ein Job sicher.“ Das war einmal. Trotz Bildung nichts gewonnen - das ist heute die Realität, mit der immer mehr Hochqualifizierte zurechtkommen müssen. Sie leben mit schwankendem Einkommen, erratischen Arbeitszeiten und einer ungewissen Zukunft. Ihre Karrieren führen nicht mehr nach oben, sondern von der Uni ins Multijobbing, von der Akademie ins Prekariat. Gesellschaft und Staat stehen damit vor Herausforderungen, denen die jüngsten Reformen nur unzureichend begegnen. Die Politik stellt sich taub für die speziellen Probleme der hochqualifizierten „Prekären“, verschlimmert sie am Ende noch. Das ist fatal: Denn sie ignoriert damit vielleicht die Prototypen der Arbeitswelt von morgen. Die „Arbeitssammler“ bringen für Arbeit- und Auftraggeber den Vorteil eines hohen Ausbildungsniveaus mit, verzichten dabei aber auf die teuren Privilegien eines „normalen“ Arbeitsverhältnisses. Auf ihre Flexibilität und Eigeninitiative werden wir in Zukunft nicht verzichten können. Wohin aber geht eine Gesellschaft, wohin führt eine Arbeitslandschaft, in der auch Qualifikation immer weniger vor einer unsicheren Existenz schützt?