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Ihrer Zauberei halber verbrannt

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Nicht etwa im Mittelalter, sondern in der Zeit der Renaissance kam es zur massenhaften Verfolgung von Hexen und Zauberern in Europa und Nordamerika. Weltliche Grundlage war die Peinliche Halsgerichtsordnung Kaiser Karls V. von 1532, die den Ablauf der Strafverfolgung, der Verhöre und Prozesse regelte. Bereits 1484 hatte Papst Innozenz VIII. seine Hexenbulle „Summis desiderantes“ veröffentlicht und die beiden Dominikaner Heinrich Institoris und Jacob Sprenger als Sonderinquisitoren eingesetzt. Institoris schrieb 1486/87 in lateinischer Sprache den „Hexenhammer“, ein Anleitungsbuch für das Erkennen und die Bestrafung der Hexen. Auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt kam es infolge zu Prozessen, bei denen zahlreiche Todesurteile ausgesprochen wurden. Das Anzeigen von Zauberei bei den Gerichten hatte oft im weit verbreiteten Aberglauben der Zeit seine Ursache, aber auch in handfesten finanziellen und machtpolitischen Interessen. Im Ergebnis jahrelanger Forschung stellen die Autoren die Grundlagen der Hexenverfolgung vor, benennen die Arten der historischen Überlieferungen und geben in exemplarischen Fallschilderungen den Opfern, vor allem Frauen, ein Gesicht.

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Ihrer Zauberei halber verbrannt, Monika Lücke

Język
Rok wydania
2011
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Ihrer Zauberei halber verbrannt
Język
niemiecki
Rok wydania
2011
Oprawa
miękka
Liczba stron
240
ISBN10
3898128288
ISBN13
9783898128285
Seria
Opis
Nicht etwa im Mittelalter, sondern in der Zeit der Renaissance kam es zur massenhaften Verfolgung von Hexen und Zauberern in Europa und Nordamerika. Weltliche Grundlage war die Peinliche Halsgerichtsordnung Kaiser Karls V. von 1532, die den Ablauf der Strafverfolgung, der Verhöre und Prozesse regelte. Bereits 1484 hatte Papst Innozenz VIII. seine Hexenbulle „Summis desiderantes“ veröffentlicht und die beiden Dominikaner Heinrich Institoris und Jacob Sprenger als Sonderinquisitoren eingesetzt. Institoris schrieb 1486/87 in lateinischer Sprache den „Hexenhammer“, ein Anleitungsbuch für das Erkennen und die Bestrafung der Hexen. Auf dem Gebiet des heutigen Sachsen-Anhalt kam es infolge zu Prozessen, bei denen zahlreiche Todesurteile ausgesprochen wurden. Das Anzeigen von Zauberei bei den Gerichten hatte oft im weit verbreiteten Aberglauben der Zeit seine Ursache, aber auch in handfesten finanziellen und machtpolitischen Interessen. Im Ergebnis jahrelanger Forschung stellen die Autoren die Grundlagen der Hexenverfolgung vor, benennen die Arten der historischen Überlieferungen und geben in exemplarischen Fallschilderungen den Opfern, vor allem Frauen, ein Gesicht.