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S. Angelo in Perugia

Ein frühchristlicher Zentralbau zwischen Rom und Ravenna

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  • 342 strony
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S. Angelo in Perugia, eine Rundkirche mit prächtigem Stützenkranz, ist ein geheimnisumwitterter Bau, der den Forschern noch immer viele Fragen aufwirft. Die Datierungsüberlegungen reichen vom 4. Jahrhundert bis ins Frühmittelalter, schriftlich erwähnt wird sie erstmals 1036. Vorschläge zu ihrer Funktion reichen von Friedhofs- über Hofkirche zu Märtyrerkirche, die Auftraggeber sollen der örtlichen byzantinischen Oberschicht oder aber der langobardischen Elite entstammen. Der vorwiegend aus antiken Spolien – Backsteinen, Basen, Säulen und Kapitellen – errichtete Bau wird zwar in der Literatur häufig erwähnt, eine umfassende Monographie fehlte jedoch bisher. Ylva Meyers Arbeit füllt diese Lücke. Sie legt eine Rekonstruktion des Ursprungsbaus und dessen liturgischer Einrichtung vor und datiert die Kirche über die Analyse der bauzeitlich hergestellten Elemente wie Kämpfersteine, Altar und Tonröhren. Wenngleich viele Eigenheiten ihre Parallelen in anderen Zentralbauten finden, so ist doch mit S. Angelo eine ganz singuläre Anlage geschaffen worden, die im Innern bis heute eine einmalige Festlichkeit und Eleganz ausstrahlt. Aufschlüsse darüber, wer aus welchen Gründen vor der Stadt Perugia dem Erzengel Michael eine so besondere Kirche gewidmet haben könnte, gewinnt die Autorin aus der Stadtgeschichte sowie aus dem Patrozinium des Erzengels.

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S. Angelo in Perugia, Ylva Meyer

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
S. Angelo in Perugia
Podtytuł
Ein frühchristlicher Zentralbau zwischen Rom und Ravenna
Język
niemiecki
Autorzy
Ylva Meyer
Rok wydania
2013
Oprawa
twarda
Liczba stron
342
ISBN10
3828830838
ISBN13
9783828830837
Seria
Opis
S. Angelo in Perugia, eine Rundkirche mit prächtigem Stützenkranz, ist ein geheimnisumwitterter Bau, der den Forschern noch immer viele Fragen aufwirft. Die Datierungsüberlegungen reichen vom 4. Jahrhundert bis ins Frühmittelalter, schriftlich erwähnt wird sie erstmals 1036. Vorschläge zu ihrer Funktion reichen von Friedhofs- über Hofkirche zu Märtyrerkirche, die Auftraggeber sollen der örtlichen byzantinischen Oberschicht oder aber der langobardischen Elite entstammen. Der vorwiegend aus antiken Spolien – Backsteinen, Basen, Säulen und Kapitellen – errichtete Bau wird zwar in der Literatur häufig erwähnt, eine umfassende Monographie fehlte jedoch bisher. Ylva Meyers Arbeit füllt diese Lücke. Sie legt eine Rekonstruktion des Ursprungsbaus und dessen liturgischer Einrichtung vor und datiert die Kirche über die Analyse der bauzeitlich hergestellten Elemente wie Kämpfersteine, Altar und Tonröhren. Wenngleich viele Eigenheiten ihre Parallelen in anderen Zentralbauten finden, so ist doch mit S. Angelo eine ganz singuläre Anlage geschaffen worden, die im Innern bis heute eine einmalige Festlichkeit und Eleganz ausstrahlt. Aufschlüsse darüber, wer aus welchen Gründen vor der Stadt Perugia dem Erzengel Michael eine so besondere Kirche gewidmet haben könnte, gewinnt die Autorin aus der Stadtgeschichte sowie aus dem Patrozinium des Erzengels.