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Divina favente clemencia

Auserwählung, Frömmigkeit und Heilsvermittlung in der Herrschaftspraxis Kaiser Karls IV

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Die Herrschaftspraxis Kaiser Karls IV. (1346-1378) war tief von religiösen Aspekten geprägt. Dahinter verbarg sich keineswegs nur persönliche Frömmigkeit, sondern - so die These des Buches - ein dynamisches, auf Auserwählungsbewusstsein basierendes Herrschaftskonzept. Gezielt und mit Unterstützung der Kirche überschritt der Herrscher die Grenzen, die ihm als Laien gegeben waren. In der Folge entstand in Prag ein sakraler Mittelpunkt des Heiligen Römischen Reiches, nur mit Rom oder Paris vergleichbar, der für die auch auf Heilsvermittlung basierende Herrschaft des Luxemburgers konstitutiv war. Die Zeitgenossen werteten dies überwiegend positiv, ja sogar Nachahmung durch andere Reichsfürsten ist zu verzeichnen. Und doch deutete sich Widerstand gegen diese konventionellen Frömmigkeitsformen bereits zu Lebzeiten Karls IV. an.

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Divina favente clemencia, Martin Bauch

Język
Rok wydania
2015
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Divina favente clemencia
Podtytuł
Auserwählung, Frömmigkeit und Heilsvermittlung in der Herrschaftspraxis Kaiser Karls IV
Język
niemiecki
Wydawca
Böhlau
Rok wydania
2015
Oprawa
twarda
Liczba stron
734
ISBN10
3412223743
ISBN13
9783412223748
Seria
Opis
Die Herrschaftspraxis Kaiser Karls IV. (1346-1378) war tief von religiösen Aspekten geprägt. Dahinter verbarg sich keineswegs nur persönliche Frömmigkeit, sondern - so die These des Buches - ein dynamisches, auf Auserwählungsbewusstsein basierendes Herrschaftskonzept. Gezielt und mit Unterstützung der Kirche überschritt der Herrscher die Grenzen, die ihm als Laien gegeben waren. In der Folge entstand in Prag ein sakraler Mittelpunkt des Heiligen Römischen Reiches, nur mit Rom oder Paris vergleichbar, der für die auch auf Heilsvermittlung basierende Herrschaft des Luxemburgers konstitutiv war. Die Zeitgenossen werteten dies überwiegend positiv, ja sogar Nachahmung durch andere Reichsfürsten ist zu verzeichnen. Und doch deutete sich Widerstand gegen diese konventionellen Frömmigkeitsformen bereits zu Lebzeiten Karls IV. an.