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Das unternehmerische Wir

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Viele Beschäftigte haben Schwierigkeiten, ihr Unternehmen zu verstehen: Zielvorgaben erscheinen unerreichbar, ständige Restrukturierungen und unzureichende Führungsaufgaben belasten die Arbeitsumgebung. Die Arbeitszeit dehnt sich unwillkürlich aus, während Teams zunehmend unternehmerische Funktionen übernehmen und sich gegenseitig unter Druck setzen. Die persönlichen Beziehungen werden durch den unternehmerischen Zweck belastet, da individuelle Leistungen im Sinne des „unternehmerischen Wir“ erwartet werden. Diese Form der indirekten Steuerung wird durch Beispiele aus der Praxis veranschaulicht. Aktuelle Führungstheorien zeigen das veränderte Führungsverhalten auf. Die Arbeits- und Organisationspsychologie von Kurt Lewin verdeutlicht, wie seit den 1940er Jahren Gruppendynamik gezielt zur Profitabilität eingesetzt wird. Das Konzept der Ich-Wir-Struktur erklärt die Macht der Gruppe über das Individuum und die unkontrollierte Verlängerung der Arbeitszeit. Unternehmen passen sich durch diese indirekten Steuerungsformen an die heutige Produktivkraftentwicklung an. Beschäftigte setzen sich zunehmend mit dem Sinn und der gesellschaftlichen Bedeutung ihrer Arbeit auseinander, was betriebliche Perspektiven für eine Gegenwehr von Beschäftigten und Gewerkschaften eröffnet.

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Das unternehmerische Wir, Stephan Siemens

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Das unternehmerische Wir
Język
niemiecki
Wydawca
VSA-Verl.
Rok wydania
2014
Oprawa
miękka
ISBN10
3899656253
ISBN13
9783899656251
Seria
Tagi
Biznes
Ocena
3 z 5
Opis
Viele Beschäftigte haben Schwierigkeiten, ihr Unternehmen zu verstehen: Zielvorgaben erscheinen unerreichbar, ständige Restrukturierungen und unzureichende Führungsaufgaben belasten die Arbeitsumgebung. Die Arbeitszeit dehnt sich unwillkürlich aus, während Teams zunehmend unternehmerische Funktionen übernehmen und sich gegenseitig unter Druck setzen. Die persönlichen Beziehungen werden durch den unternehmerischen Zweck belastet, da individuelle Leistungen im Sinne des „unternehmerischen Wir“ erwartet werden. Diese Form der indirekten Steuerung wird durch Beispiele aus der Praxis veranschaulicht. Aktuelle Führungstheorien zeigen das veränderte Führungsverhalten auf. Die Arbeits- und Organisationspsychologie von Kurt Lewin verdeutlicht, wie seit den 1940er Jahren Gruppendynamik gezielt zur Profitabilität eingesetzt wird. Das Konzept der Ich-Wir-Struktur erklärt die Macht der Gruppe über das Individuum und die unkontrollierte Verlängerung der Arbeitszeit. Unternehmen passen sich durch diese indirekten Steuerungsformen an die heutige Produktivkraftentwicklung an. Beschäftigte setzen sich zunehmend mit dem Sinn und der gesellschaftlichen Bedeutung ihrer Arbeit auseinander, was betriebliche Perspektiven für eine Gegenwehr von Beschäftigten und Gewerkschaften eröffnet.