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St. Stephan in Wien

Der Bau der gotischen Kirche (1200–1500)

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St. Stephan in Wien war über 300 Jahre eine Baustelle, während der Kirchenalltag einfallsreich fortgeführt wurde. Barbara Schedl beleuchtet die mittelalterliche Baugeschichte unter Einbeziehung der liturgischen Praxis und zeigt, wie die Kirche von Zeitgenossen wahrgenommen, gebaut und genutzt wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs St. Stephan und erfüllte verschiedene Funktionen: als Pfarrkirche, Repräsentationsobjekt der Landesfürsten und schließlich als Bischofskirche. Die Baustelle war ein wichtiger ökonomischer Faktor für die Stadt und blieb während der Bauarbeiten für die Liturgie zugänglich. Fertige, halbfertige und noch nicht abgerissene Bauteile der alten Kirche wurden genutzt, indem sie mit Holzlatten abgetrennt, mit Schindeln gedeckt und Fenster oft mit Tierhäuten verschlossen wurden. Messfeiern, Prozessionen, Gesänge, Orgelspiel und Glockengeläute mussten auf die Bauarbeiten Rücksicht nehmen, weshalb bewegliche Gegenstände wie Altäre, Orgel und Predigtbühne häufig verschoben wurden. Barbara Schedl untersucht, wie der Bauverlauf anhand von Schriftquellen dargestellt werden kann, welche Baupläne und Konzepte den Bauherren und der Stadtbevölkerung vorschwebten und wie der Bau finanziert wurde. Auf Basis fundierter Quellenstudien bietet die Autorin Einblicke in die Bauphasen, die Organisation der Baustelle und die liturgische Praxis während der Entstehung der gotischen Kirche.

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St. Stephan in Wien, Barbara Schedl

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Rok wydania
2018
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
St. Stephan in Wien
Podtytuł
Der Bau der gotischen Kirche (1200–1500)
Język
niemiecki
Rok wydania
2018
Oprawa
twarda
ISBN10
3205202023
ISBN13
9783205202028
Seria
Opis
St. Stephan in Wien war über 300 Jahre eine Baustelle, während der Kirchenalltag einfallsreich fortgeführt wurde. Barbara Schedl beleuchtet die mittelalterliche Baugeschichte unter Einbeziehung der liturgischen Praxis und zeigt, wie die Kirche von Zeitgenossen wahrgenommen, gebaut und genutzt wurde. Im Laufe der Jahrhunderte wuchs St. Stephan und erfüllte verschiedene Funktionen: als Pfarrkirche, Repräsentationsobjekt der Landesfürsten und schließlich als Bischofskirche. Die Baustelle war ein wichtiger ökonomischer Faktor für die Stadt und blieb während der Bauarbeiten für die Liturgie zugänglich. Fertige, halbfertige und noch nicht abgerissene Bauteile der alten Kirche wurden genutzt, indem sie mit Holzlatten abgetrennt, mit Schindeln gedeckt und Fenster oft mit Tierhäuten verschlossen wurden. Messfeiern, Prozessionen, Gesänge, Orgelspiel und Glockengeläute mussten auf die Bauarbeiten Rücksicht nehmen, weshalb bewegliche Gegenstände wie Altäre, Orgel und Predigtbühne häufig verschoben wurden. Barbara Schedl untersucht, wie der Bauverlauf anhand von Schriftquellen dargestellt werden kann, welche Baupläne und Konzepte den Bauherren und der Stadtbevölkerung vorschwebten und wie der Bau finanziert wurde. Auf Basis fundierter Quellenstudien bietet die Autorin Einblicke in die Bauphasen, die Organisation der Baustelle und die liturgische Praxis während der Entstehung der gotischen Kirche.