Bookbot

Visionserwartung

Visualisierung und Präsenzerfahrung des Göttlichen in der Spätantike

Parametry

  • 310 stron
  • 11 godzin czytania

Więcej o książce

Dieses Buch untersucht die Entstehung des Bildes Gottes in der Spätantike und analysiert die kulturellen Hintergründe, die den Bildfindungsprozess bedingten. Die spätantiken Bildschöpfer fanden eine Lösung für das alttestamentliche Darstellungsverbot, indem sie sich auf ephemere göttliche Visionen stützten. Diese Visionen wurden in der christlichen Kultur so dominant, dass man von einem Phänomen der Visionserwartung sprechen kann. Der Einfluss von Visionen auf die Bildproduktion wurde in der Kunstgeschichte bisher nicht ausreichend erkannt, und die Vielzahl der visionären Bilder wurde nicht in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit untersucht. Die Publikation stellt verschiedene Strategien zur Sichtbarmachung des Göttlichen vor, die teilweise aus der antiken Bildsprache stammen und teilweise innovative Lösungen der spätantiken Bilderschöpfer darstellen. Im Gegensatz zu den meisten frühen christlichen Bildern, die antike pagane Entwürfe modifizierten, sind die theophanischen Bildmotive oft Neuschöpfungen. Zudem wird der phänomenologische Aspekt der Bilder in Bezug auf Sakralräume und Konzepte der Begegnung mit dem Göttlichen untersucht. Bergmeier weist nach, dass die untersuchten Darstellungen Bilder des Göttlichen in der Gegenwart sind, was die bisherige Forschung herausfordert. Der interdisziplinäre Ansatz, der theologische, historische und religionswissenschaftliche Perspektiven einbezieht, setzt wichtige Impulse für zukünftige

Zakup książki

Visionserwartung, Armin F. Bergmeier

Język
Rok wydania
2017
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

Nikt jeszcze nie ocenił.Oceń

Tytuł
Visionserwartung
Podtytuł
Visualisierung und Präsenzerfahrung des Göttlichen in der Spätantike
Język
niemiecki
Wydawca
Reichert
Rok wydania
2017
Liczba stron
310
ISBN10
395490117X
ISBN13
9783954901173
Seria
Tagi
Opis
Dieses Buch untersucht die Entstehung des Bildes Gottes in der Spätantike und analysiert die kulturellen Hintergründe, die den Bildfindungsprozess bedingten. Die spätantiken Bildschöpfer fanden eine Lösung für das alttestamentliche Darstellungsverbot, indem sie sich auf ephemere göttliche Visionen stützten. Diese Visionen wurden in der christlichen Kultur so dominant, dass man von einem Phänomen der Visionserwartung sprechen kann. Der Einfluss von Visionen auf die Bildproduktion wurde in der Kunstgeschichte bisher nicht ausreichend erkannt, und die Vielzahl der visionären Bilder wurde nicht in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit untersucht. Die Publikation stellt verschiedene Strategien zur Sichtbarmachung des Göttlichen vor, die teilweise aus der antiken Bildsprache stammen und teilweise innovative Lösungen der spätantiken Bilderschöpfer darstellen. Im Gegensatz zu den meisten frühen christlichen Bildern, die antike pagane Entwürfe modifizierten, sind die theophanischen Bildmotive oft Neuschöpfungen. Zudem wird der phänomenologische Aspekt der Bilder in Bezug auf Sakralräume und Konzepte der Begegnung mit dem Göttlichen untersucht. Bergmeier weist nach, dass die untersuchten Darstellungen Bilder des Göttlichen in der Gegenwart sind, was die bisherige Forschung herausfordert. Der interdisziplinäre Ansatz, der theologische, historische und religionswissenschaftliche Perspektiven einbezieht, setzt wichtige Impulse für zukünftige