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Wenige Monate vor seinem Tod überraschte Carl Rogers mit der Frage, ob er nicht vielleicht das Wichtigste beim Konzeptualisieren der drei Therapeuteneinstellungen Empathie, bedingungslose Wertschätzung und Kongruenz übersehen hätte, nämlich wirklich präsent zu sein. Über Rogers’ Erfahrung der Präsenz ist schon viel geschrieben worden. Doch wurde noch keine Theorie vorgelegt, wie es Rogers möglich war, in diese Präsenz im Sinne eines heilsamen veränderten Bewusstseinszustands zu gelangen. In einem experimentalhermeneutischen Dialog mit Buddhas Lehrreden im Pali-Kanon entwickelt Harald Erik Tichy hier erstmals eine Erklärung dafür, wie das Entstehen dieser herausragenden Erfahrung rekonstruiert werden kann. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse geben Aufschluss darüber, wie es Therapeutinnen und Therapeuten leichter gelingen kann, achtsam zu sein. Sie eröffnen einen ganz neuen Blick auf die Entstehungsgeschichte von Rogers’ Psychotherapietheorie und sie erlauben erste Ansätze für eine Theorie der Meditation im personzentrierten Ansatz. Diese ist eine völlige Neufundierung der Achtsamkeitsmeditation in der Psychotherapie. Als praktische Konsequenz wird ein Curriculum angeboten, wie Achtsamkeitsmeditation in die Psychotherapeutenausbildung integriert werden könnte.
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Die Kunst präsent zu sein, Harald Erik Tichy
- Język
- Rok wydania
- 2018
- Oprawa
- (miękka)
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- Tytuł
- Die Kunst präsent zu sein
- Podtytuł
- Carl Rogers und das frühbuddhistische Verständnis von Meditation
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Harald Erik Tichy
- Wydawca
- Waxmann Verlag Gmbh
- Rok wydania
- 2018
- Oprawa
- miękka
- Liczba stron
- 294
- ISBN10
- 3830938276
- ISBN13
- 9783830938279
- Seria
- Kategorie
- Opis
- Wenige Monate vor seinem Tod überraschte Carl Rogers mit der Frage, ob er nicht vielleicht das Wichtigste beim Konzeptualisieren der drei Therapeuteneinstellungen Empathie, bedingungslose Wertschätzung und Kongruenz übersehen hätte, nämlich wirklich präsent zu sein. Über Rogers’ Erfahrung der Präsenz ist schon viel geschrieben worden. Doch wurde noch keine Theorie vorgelegt, wie es Rogers möglich war, in diese Präsenz im Sinne eines heilsamen veränderten Bewusstseinszustands zu gelangen. In einem experimentalhermeneutischen Dialog mit Buddhas Lehrreden im Pali-Kanon entwickelt Harald Erik Tichy hier erstmals eine Erklärung dafür, wie das Entstehen dieser herausragenden Erfahrung rekonstruiert werden kann. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse geben Aufschluss darüber, wie es Therapeutinnen und Therapeuten leichter gelingen kann, achtsam zu sein. Sie eröffnen einen ganz neuen Blick auf die Entstehungsgeschichte von Rogers’ Psychotherapietheorie und sie erlauben erste Ansätze für eine Theorie der Meditation im personzentrierten Ansatz. Diese ist eine völlige Neufundierung der Achtsamkeitsmeditation in der Psychotherapie. Als praktische Konsequenz wird ein Curriculum angeboten, wie Achtsamkeitsmeditation in die Psychotherapeutenausbildung integriert werden könnte.


