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Die Leidenschaft

Roman aus dem Irak

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  • 237 stron
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In ihrem kunstvoll komponierten Roman schildert Alia Mamduch die Begegnung von vier Exil-Irakern in England: Mussaab, reich, mächtig und polygam, trifft mit seiner vierten Ehefrau, Widâd, jung, hübsch und unterwürfig, in London ein, wo sie von Mussaabs zweiter Frau Huda und ihrem gemeinsamen Sohn Mâsin, der in England studiert und schon ein halber Europäer geworden ist, erwartet werden. In einer Art Huis-clos-Situation verbringt das Quartett in Mâsins Haus in Cardiff einige Wochen, die immer wieder von den Ereignissen des zweiten Golfkriegs überschattet werden. Die Situation ist explosiv, ist doch die Leidenschaft zwischen Huda und Mussaab aller Kämpfe zum Trotz nie ganz erloschen. Die selbstbewusste und noch immer rebellische Huda hat Mussaab einst seiner zahllosen Affären wegen verlassen und führt längst ein eigenständiges Leben. In den Reflexionen, Erinnerungen und Begegnungen der vier Personen spiegeln sich nicht nur intime Befindlichkeiten, sondern auch mehrere Jahrzehnte irakischer Geschichte. Alia Mamduch hat die verschiedenen Erzählperspektiven subtil und souverän ineinander verflochten. Wie bereits in ihrem Roman „Mottenkugeln“, der im Bagdad der fünfziger Jahre spielt, überzeugt sie auch in diesem Werk durch ihre sinnliche, poetische Sprache.

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Die Leidenschaft, ʿĀlīya Mamdūḥ

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Leidenschaft
Podtytuł
Roman aus dem Irak
Język
niemiecki
Rok wydania
2004
Oprawa
twarda
Liczba stron
237
ISBN10
3857873531
ISBN13
9783857873539
Seria
Oryginalna nazwa
al- walaʿ
Opis
In ihrem kunstvoll komponierten Roman schildert Alia Mamduch die Begegnung von vier Exil-Irakern in England: Mussaab, reich, mächtig und polygam, trifft mit seiner vierten Ehefrau, Widâd, jung, hübsch und unterwürfig, in London ein, wo sie von Mussaabs zweiter Frau Huda und ihrem gemeinsamen Sohn Mâsin, der in England studiert und schon ein halber Europäer geworden ist, erwartet werden. In einer Art Huis-clos-Situation verbringt das Quartett in Mâsins Haus in Cardiff einige Wochen, die immer wieder von den Ereignissen des zweiten Golfkriegs überschattet werden. Die Situation ist explosiv, ist doch die Leidenschaft zwischen Huda und Mussaab aller Kämpfe zum Trotz nie ganz erloschen. Die selbstbewusste und noch immer rebellische Huda hat Mussaab einst seiner zahllosen Affären wegen verlassen und führt längst ein eigenständiges Leben. In den Reflexionen, Erinnerungen und Begegnungen der vier Personen spiegeln sich nicht nur intime Befindlichkeiten, sondern auch mehrere Jahrzehnte irakischer Geschichte. Alia Mamduch hat die verschiedenen Erzählperspektiven subtil und souverän ineinander verflochten. Wie bereits in ihrem Roman „Mottenkugeln“, der im Bagdad der fünfziger Jahre spielt, überzeugt sie auch in diesem Werk durch ihre sinnliche, poetische Sprache.