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Das Lied des Polyphem

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Was macht 'ganz normale Männer' zu Mördern? Wie kann ein gebildeter Mensch, vielleicht selbst Familienvater, fähig sein, andere bestialisch zu töten? Die Prozesse gegen NS-Verbrecher zeigen, dass Eitelkeit, Geltungsdrang, Karrierestreben und Obrigkeitsglauben ebenso zu den 'Triebfedern des Bösen' gehörten wie materielle Überlegungen und Charakterschwäche. Die Motive, die in ihrer Umsetzung grausam waren, sind allzu menschlich. Die Geschichte erzählt von Harald Gerneweg, einem unpolitischen jungen Mann mit musischer Begabung, der zufällig zur SS kommt und als Teil der NS-Vernichtungsmaschinerie im Osten zum Vollstrecker der 'Endlösung' wird. Schicksalhaft verbunden mit ihm ist die Jüdin Anna, seine frühere Schwärmerei, die mit ihrem Vater aus Berlin deportiert wird, das Minsker Ghetto überlebt, zu den Partisanen flieht und schließlich Gerneweg am Erschießungsgraben gegenübersteht. Der Prozess gegen Gerneweg vor einem sowjetischen Militärgericht, in dem Anna als Zeugin auftritt, bringt die beiden Protagonisten erneut zusammen. Der Roman zeichnet das Psychogramm eines Menschen, der trotz Bildung und Erziehung zum Schlächter von Zivilisten wird. Der Autor, ein Kenner der Zeit und der Kriegsverbrecherprozesse, erzählt die Handlung in eindringlicher Spannung und bleibt dabei so nah an der Realität wie möglich.

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Das Lied des Polyphem, Andreas von Klewitz

Język
Rok wydania
2004
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Das Lied des Polyphem
Język
niemiecki
Wydawca
Parthas
Rok wydania
2004
Oprawa
twarda
Liczba stron
326
ISBN10
3936324174
ISBN13
9783936324174
Seria
Opis
Was macht 'ganz normale Männer' zu Mördern? Wie kann ein gebildeter Mensch, vielleicht selbst Familienvater, fähig sein, andere bestialisch zu töten? Die Prozesse gegen NS-Verbrecher zeigen, dass Eitelkeit, Geltungsdrang, Karrierestreben und Obrigkeitsglauben ebenso zu den 'Triebfedern des Bösen' gehörten wie materielle Überlegungen und Charakterschwäche. Die Motive, die in ihrer Umsetzung grausam waren, sind allzu menschlich. Die Geschichte erzählt von Harald Gerneweg, einem unpolitischen jungen Mann mit musischer Begabung, der zufällig zur SS kommt und als Teil der NS-Vernichtungsmaschinerie im Osten zum Vollstrecker der 'Endlösung' wird. Schicksalhaft verbunden mit ihm ist die Jüdin Anna, seine frühere Schwärmerei, die mit ihrem Vater aus Berlin deportiert wird, das Minsker Ghetto überlebt, zu den Partisanen flieht und schließlich Gerneweg am Erschießungsgraben gegenübersteht. Der Prozess gegen Gerneweg vor einem sowjetischen Militärgericht, in dem Anna als Zeugin auftritt, bringt die beiden Protagonisten erneut zusammen. Der Roman zeichnet das Psychogramm eines Menschen, der trotz Bildung und Erziehung zum Schlächter von Zivilisten wird. Der Autor, ein Kenner der Zeit und der Kriegsverbrecherprozesse, erzählt die Handlung in eindringlicher Spannung und bleibt dabei so nah an der Realität wie möglich.