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Vanitas oder Hofstätters Begierden

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Nicht Liebe trieb den Juristen Alois Hofstätter in die Ehe mit der älteren Schauspielerin Olga, sondern ihr Ansehen, Vermögen und die Tatsache, dass sie ein Kind von ihm erwartete. Seine wahre Leidenschaft gilt der Kunst und dem Spiel, seit er einem jungen Mann verfiel, der ihn ins Kasino zog. Olga hält ihn schuldenfrei, und ihr Kind ist zu einem Jüngling herangewachsen, der Hofstätter als Ausgleich für die körperlichen und seelischen Zumutungen seiner Frau dient. Doch das Gefüge der großbürgerlichen Scheinwelt, das die Eitelkeiten der beiden befriedigt, ist brüchig. Im Spannungsverhältnis zwischen äußerer Repräsentation und innerem Ungenügen wachsen Konflikte eines „falschen“ Lebens zu einem erbitterten Machtkampf, der in eine Katastrophe mündet. Evelyn Grill zeichnet ein Porträt eines kaltschnäuzigen, aber bemitleidenswerten Dandys, dessen Ästhetisierung des Alltags die Erziehung der Gefühle ersetzt. Die angemessene Empörung über das amoralische Verhalten des Protagonisten bleibt dem Leser überlassen.

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Vanitas oder Hofstätters Begierden, Evelyn Grill

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Vanitas oder Hofstätters Begierden
Język
niemiecki
Rok wydania
2005
Oprawa
twarda
ISBN10
3701714053
ISBN13
9783701714056
Seria
Kategorie
Ocena
3,6 z 5
Opis
Nicht Liebe trieb den Juristen Alois Hofstätter in die Ehe mit der älteren Schauspielerin Olga, sondern ihr Ansehen, Vermögen und die Tatsache, dass sie ein Kind von ihm erwartete. Seine wahre Leidenschaft gilt der Kunst und dem Spiel, seit er einem jungen Mann verfiel, der ihn ins Kasino zog. Olga hält ihn schuldenfrei, und ihr Kind ist zu einem Jüngling herangewachsen, der Hofstätter als Ausgleich für die körperlichen und seelischen Zumutungen seiner Frau dient. Doch das Gefüge der großbürgerlichen Scheinwelt, das die Eitelkeiten der beiden befriedigt, ist brüchig. Im Spannungsverhältnis zwischen äußerer Repräsentation und innerem Ungenügen wachsen Konflikte eines „falschen“ Lebens zu einem erbitterten Machtkampf, der in eine Katastrophe mündet. Evelyn Grill zeichnet ein Porträt eines kaltschnäuzigen, aber bemitleidenswerten Dandys, dessen Ästhetisierung des Alltags die Erziehung der Gefühle ersetzt. Die angemessene Empörung über das amoralische Verhalten des Protagonisten bleibt dem Leser überlassen.