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Die Seherin

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Laurinda hat eine einzigartige Sicht der Welt, die stark vom Spiritismus geprägt ist. Die alte Putzfrau verbindet die unterschiedlichsten Charaktere der Lissabonner Mittelschicht. Die 'Seherin' bringt viel Verwirrung in diese amüsante Geschichte, die mit Humor und liebevoller Ironie das Aufeinandertreffen der rationalen Moderne und eines von Aberglauben geprägten Weltbildes thematisiert. Ana Nobre de Gusmão, eine der bedeutendsten portugiesischen Autorinnen, geboren 1952 in Lissabon, hat Design und Philosophie studiert. Ihr erfolgreicher New-York-Roman 'Spiegel der Angst' erschien 2002. In Portugal wurde 'Die Seherin' ein Bestseller. Laurinda begegnet in der Küche einem splitternackten Mann, den sie für einen Geist hält. Unbeeindruckt fragt sie ihn, was er von ihr will, und bekreuzigt sich hastig. Geister und gequälte Seelen ziehen sie magisch an, auch wenn sie sich oft nicht zeigen. Als der Mann spricht, erkennt sie, dass er kein Geist ist, sondern jemand, den Dona Celeste mitgebracht hat. Verwirrt über die Unruhe, die ihr von den 'Unsteten' ausgeht, erklärt sie, dass sie nicht weiß, was sie wollen, da sie nicht mit ihr sprechen. Der Spuk endet erst, wenn sie ihre Arbeit erledigt hat. Mit einem knappen 'Guten Morgen' wendet sie sich ab und zieht sich im Badezimmer um, während sie über den Mann murmelt, dass sie ihm nichts vormachen lässt.

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Die Seherin, Ana Nobre de Gusmão

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Die Seherin
Język
niemiecki
Wydawca
Weidle
Rok wydania
2005
Oprawa
twarda
Liczba stron
360
ISBN10
3931135934
ISBN13
9783931135935
Seria
Kategorie
Oryginalna nazwa
Aves do paraíso
Opis
Laurinda hat eine einzigartige Sicht der Welt, die stark vom Spiritismus geprägt ist. Die alte Putzfrau verbindet die unterschiedlichsten Charaktere der Lissabonner Mittelschicht. Die 'Seherin' bringt viel Verwirrung in diese amüsante Geschichte, die mit Humor und liebevoller Ironie das Aufeinandertreffen der rationalen Moderne und eines von Aberglauben geprägten Weltbildes thematisiert. Ana Nobre de Gusmão, eine der bedeutendsten portugiesischen Autorinnen, geboren 1952 in Lissabon, hat Design und Philosophie studiert. Ihr erfolgreicher New-York-Roman 'Spiegel der Angst' erschien 2002. In Portugal wurde 'Die Seherin' ein Bestseller. Laurinda begegnet in der Küche einem splitternackten Mann, den sie für einen Geist hält. Unbeeindruckt fragt sie ihn, was er von ihr will, und bekreuzigt sich hastig. Geister und gequälte Seelen ziehen sie magisch an, auch wenn sie sich oft nicht zeigen. Als der Mann spricht, erkennt sie, dass er kein Geist ist, sondern jemand, den Dona Celeste mitgebracht hat. Verwirrt über die Unruhe, die ihr von den 'Unsteten' ausgeht, erklärt sie, dass sie nicht weiß, was sie wollen, da sie nicht mit ihr sprechen. Der Spuk endet erst, wenn sie ihre Arbeit erledigt hat. Mit einem knappen 'Guten Morgen' wendet sie sich ab und zieht sich im Badezimmer um, während sie über den Mann murmelt, dass sie ihm nichts vormachen lässt.