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Das Hundeleben der Juanita Narboni

Roman

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  • 374 strony
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Die einzige Stimme dieses außergewöhnlichen Romans gehört Juanita Narboni, einer Andalusierin mit englischem Pass, geboren in Gibraltar. Sie beschreibt den fortschreitenden Niedergang ihres Lebens, der auch den von Tanger widerspiegelt. Juanita ist eine Figur, die sowohl lächerlich als auch berührend ist, mit gelegentlicher Scharfsichtigkeit und voller Widersprüche – haßerfüllt und gleichzeitig voller Liebeserwartungen, fehlerhaft und ohne Schuldgefühl. Vázquez organisiert in diesem Monolog eine Erzählzeit, die vom 6. Juni 1914 bis in die frühen 60er Jahre reicht, und bietet ein halbes Jahrhundert in alltäglichen Momentaufnahmen. Juanitas lächerlich-trauriges Leben verkörpert das Schicksal einer zu Ende gehenden Kolonialgesellschaft. Ihre Stimme und Persönlichkeit sind stets präsent, ob sie scharfsichtig oder konfus über ihre Kindheit, ihr einsames Alter, Hollywood-Filme oder argentinische Tangos spricht. Diese Vitalität hat die Übersetzerin Gundi Feyrer eindrucksvoll ins Deutsche übertragen. Juanitas Sprache ist die eigentliche Protagonistin des Romans – ein getreuer Spiegel ihrer kaleidoskopischen Realität, originell und durchsetzt mit den vielen Sprachen der Bewohner Tangers, insbesondere dem Yaquetía, dem Spanisch der sephardischen Juden Marokkos, denen Vázquez ein Denkmal setzt.

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Das Hundeleben der Juanita Narboni, Ángel Vázquez

Język
Rok wydania
2005
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Das Hundeleben der Juanita Narboni
Podtytuł
Roman
Język
niemiecki
Rok wydania
2005
Oprawa
twarda
Liczba stron
374
ISBN10
3854206909
ISBN13
9783854206903
Seria
Kategorie
Oryginalna nazwa
La vida perra de Juanita Narboni
Opis
Die einzige Stimme dieses außergewöhnlichen Romans gehört Juanita Narboni, einer Andalusierin mit englischem Pass, geboren in Gibraltar. Sie beschreibt den fortschreitenden Niedergang ihres Lebens, der auch den von Tanger widerspiegelt. Juanita ist eine Figur, die sowohl lächerlich als auch berührend ist, mit gelegentlicher Scharfsichtigkeit und voller Widersprüche – haßerfüllt und gleichzeitig voller Liebeserwartungen, fehlerhaft und ohne Schuldgefühl. Vázquez organisiert in diesem Monolog eine Erzählzeit, die vom 6. Juni 1914 bis in die frühen 60er Jahre reicht, und bietet ein halbes Jahrhundert in alltäglichen Momentaufnahmen. Juanitas lächerlich-trauriges Leben verkörpert das Schicksal einer zu Ende gehenden Kolonialgesellschaft. Ihre Stimme und Persönlichkeit sind stets präsent, ob sie scharfsichtig oder konfus über ihre Kindheit, ihr einsames Alter, Hollywood-Filme oder argentinische Tangos spricht. Diese Vitalität hat die Übersetzerin Gundi Feyrer eindrucksvoll ins Deutsche übertragen. Juanitas Sprache ist die eigentliche Protagonistin des Romans – ein getreuer Spiegel ihrer kaleidoskopischen Realität, originell und durchsetzt mit den vielen Sprachen der Bewohner Tangers, insbesondere dem Yaquetía, dem Spanisch der sephardischen Juden Marokkos, denen Vázquez ein Denkmal setzt.