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Wo die Flüsse sterben

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Allein 2006 landeten 31.200 afrikanische Flüchtlinge auf den Kanarischen Inseln oder wurden noch auf See von der spanischen Küstenwache aufgegriffen. Nach Schätzung der Behörden überlebten 6000 die Überfahrt in ihren prekären Booten nicht. Alle flohen vor der Ausweglosigkeit in ihren Ländern und waren auf der Suche nach einem Paradies, das nicht selten in ihrer Kriminalisierung besteht. Die Wege von Amadú, Lehrer aus Sierra Leone, Fatiha aus Marokko, Usmán, ein Waise aus Burkina Faso und Tierno, Bauer aus Mali hätten sich nie gekreuzt, wäre in Las Palmas de Gran Canaria nicht die junge Prostituierte Aisa aus dem Senegal ermordet worden. Daraus knüpft Antonio Lozano ein Netz aus Stimmen, zärtlich und human, die ein Bild der Emigration ergeben, des Exils und der sexuellen Ausbeutung im Exil. Ein Roman mit Krimi-Elementen, der auch stilistisch neue Wege geht und dabei eines unserer Urlaubsparadiese anders aussehen lässt. - Im Anhang eine Reportage aus Mali von Peter Faecke: wie der Sand der Sahara wieder die schriftliche Kultur verschlingt, die sich das Land gerade angeeignet hat.

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Wo die Flüsse sterben, Antonio Lozano

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Wo die Flüsse sterben
Język
niemiecki
Wydawca
Ed. Köln
Rok wydania
2008
Oprawa
miękka
Liczba stron
240
ISBN10
393679135X
ISBN13
9783936791358
Seria
Oryginalna nazwa
Donde mueren los ríos
Opis
Allein 2006 landeten 31.200 afrikanische Flüchtlinge auf den Kanarischen Inseln oder wurden noch auf See von der spanischen Küstenwache aufgegriffen. Nach Schätzung der Behörden überlebten 6000 die Überfahrt in ihren prekären Booten nicht. Alle flohen vor der Ausweglosigkeit in ihren Ländern und waren auf der Suche nach einem Paradies, das nicht selten in ihrer Kriminalisierung besteht. Die Wege von Amadú, Lehrer aus Sierra Leone, Fatiha aus Marokko, Usmán, ein Waise aus Burkina Faso und Tierno, Bauer aus Mali hätten sich nie gekreuzt, wäre in Las Palmas de Gran Canaria nicht die junge Prostituierte Aisa aus dem Senegal ermordet worden. Daraus knüpft Antonio Lozano ein Netz aus Stimmen, zärtlich und human, die ein Bild der Emigration ergeben, des Exils und der sexuellen Ausbeutung im Exil. Ein Roman mit Krimi-Elementen, der auch stilistisch neue Wege geht und dabei eines unserer Urlaubsparadiese anders aussehen lässt. - Im Anhang eine Reportage aus Mali von Peter Faecke: wie der Sand der Sahara wieder die schriftliche Kultur verschlingt, die sich das Land gerade angeeignet hat.