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Muster aus Hans

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"Hans ist anders als die anderen. Das sind die anderen auch. Es ist sein Anderssein, das anders ist." So beginnt Eleonore Freys Muster aus Hans und charakterisiert treffend das gesamte Werk. Jeder Satz hält, was die ersten drei versprechen. Hans ist eine Figur, die nicht in die geschäftige Welt der gewöhnlichen Menschen passen will. Massig, bärtig und stumm steht er im Weg, ein Ausgeschlossener, den viele fürchten und beschimpfen. Mit dreiunddreißig Jahren ist er ein Exempel, bleibt jedoch ein Einzelfall. Sein Denken in kleinen Schritten macht sein Anderssein einzigartig. Freys Sprache passt sich diesem Rhythmus an und vermittelt tiefste Einsichten in verblüffender Einfachheit. In kleinen Portionen überrascht sie den Leser und geht weit über komplexe Theorien hinaus. Der Titel selbst, Muster aus Hans. Ein Bericht, deutet auf den nüchternen, gleichzeitig poetisch verfremdenden Ton des Buches hin. Es changiert zwischen Wirklichkeit und Märchen, besonders wenn der wilde Mann zum König wird. Hans’ Freund fragt: „… kann ich nicht manchmal mit der Geige sagen, was ich in Worten nie gewusst habe?“ Diese Momente machen deutlich, dass Frey Sätze schreibt, die uns Dinge offenbaren, die wir zuvor nicht in Worte fassen konnten.

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Muster aus Hans, Eleonore Frey

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Muster aus Hans
Język
niemiecki
Wydawca
Droschl
Rok wydania
2009
Oprawa
twarda
Liczba stron
114
ISBN10
3854207492
ISBN13
9783854207498
Seria
Kategorie
Ocena
5 z 5
Opis
"Hans ist anders als die anderen. Das sind die anderen auch. Es ist sein Anderssein, das anders ist." So beginnt Eleonore Freys Muster aus Hans und charakterisiert treffend das gesamte Werk. Jeder Satz hält, was die ersten drei versprechen. Hans ist eine Figur, die nicht in die geschäftige Welt der gewöhnlichen Menschen passen will. Massig, bärtig und stumm steht er im Weg, ein Ausgeschlossener, den viele fürchten und beschimpfen. Mit dreiunddreißig Jahren ist er ein Exempel, bleibt jedoch ein Einzelfall. Sein Denken in kleinen Schritten macht sein Anderssein einzigartig. Freys Sprache passt sich diesem Rhythmus an und vermittelt tiefste Einsichten in verblüffender Einfachheit. In kleinen Portionen überrascht sie den Leser und geht weit über komplexe Theorien hinaus. Der Titel selbst, Muster aus Hans. Ein Bericht, deutet auf den nüchternen, gleichzeitig poetisch verfremdenden Ton des Buches hin. Es changiert zwischen Wirklichkeit und Märchen, besonders wenn der wilde Mann zum König wird. Hans’ Freund fragt: „… kann ich nicht manchmal mit der Geige sagen, was ich in Worten nie gewusst habe?“ Diese Momente machen deutlich, dass Frey Sätze schreibt, die uns Dinge offenbaren, die wir zuvor nicht in Worte fassen konnten.