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Zweite Stimme

Eine Künstlernovelle

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  • 138 stron
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Baumeister ist Schriftsetzer, der gemeinsam mit seiner Linotype-Maschine ausgemustert wurde und nun frühpensioniert und verwitwet im hessischen Odenwald auf einem viel zu großen Grundstück lebt. Von der Welt, die ein halbes Menschenleben so aussah, als würde sie immer so weiterbestehen, ist ihm nach dem Tod seiner Frau, dem Auszug seiner Tochter und der technischen Revolution im Buchsatz nicht mehr viel geblieben. Seinen Enkeln wird er wohl einmal erklären müssen, was eine Stechuhr war, eine Kantine, eine Urabstimmung […] Paula, Baumeisters Tochter, studiert in Kiel, wo sie ihre Examensarbeit 'Zukunft der Arbeit' konzipiert: Wenn sie zu Besuch kommt, blüht Baumeister auf. Eines Tages lernt Baumeister auf einem Waldweg den 'Spaziergangswissenschaftler' Richard Skala kennen. Skala arbeitet jenseits der Kategorien von Nützlichkeit und Verwertbarkeit, und Baumeister wird bald Archivar dessen zahlreicher Kunstwerke. In der Auseinandersetzung mit Skalas Kunst erarbeitet sich Baumeister die Möglichkeit, sein Leben noch einmal völlig neu zu gestalten, anders zu erzählen. Er wird Skalas kongenialer Partner und geht mit seinem 'neuartigen Archivkonzept' sogar über dessen Radikalität hinaus. Wer glaubt, es hier nur mit der skurrilen Phantasie des Autors zu tun zu haben, der täuscht sich. Der Spaziergangswissenschaftler in der Novelle hat ein reales Vorbild.

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Zweite Stimme, Rainer Wieczorek

Język
Rok wydania
2009
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Zweite Stimme
Podtytuł
Eine Künstlernovelle
Język
niemiecki
Wydawca
Dittrich
Rok wydania
2009
Oprawa
twarda
Liczba stron
138
ISBN10
3937717390
ISBN13
9783937717395
Seria
Kategorie
Ocena
4 z 5
Opis
Baumeister ist Schriftsetzer, der gemeinsam mit seiner Linotype-Maschine ausgemustert wurde und nun frühpensioniert und verwitwet im hessischen Odenwald auf einem viel zu großen Grundstück lebt. Von der Welt, die ein halbes Menschenleben so aussah, als würde sie immer so weiterbestehen, ist ihm nach dem Tod seiner Frau, dem Auszug seiner Tochter und der technischen Revolution im Buchsatz nicht mehr viel geblieben. Seinen Enkeln wird er wohl einmal erklären müssen, was eine Stechuhr war, eine Kantine, eine Urabstimmung […] Paula, Baumeisters Tochter, studiert in Kiel, wo sie ihre Examensarbeit 'Zukunft der Arbeit' konzipiert: Wenn sie zu Besuch kommt, blüht Baumeister auf. Eines Tages lernt Baumeister auf einem Waldweg den 'Spaziergangswissenschaftler' Richard Skala kennen. Skala arbeitet jenseits der Kategorien von Nützlichkeit und Verwertbarkeit, und Baumeister wird bald Archivar dessen zahlreicher Kunstwerke. In der Auseinandersetzung mit Skalas Kunst erarbeitet sich Baumeister die Möglichkeit, sein Leben noch einmal völlig neu zu gestalten, anders zu erzählen. Er wird Skalas kongenialer Partner und geht mit seinem 'neuartigen Archivkonzept' sogar über dessen Radikalität hinaus. Wer glaubt, es hier nur mit der skurrilen Phantasie des Autors zu tun zu haben, der täuscht sich. Der Spaziergangswissenschaftler in der Novelle hat ein reales Vorbild.