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Von der Wiederherstellung des Glücks

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Anna Tünes ungewöhnliche Kindheitsgeschichte als Deutsche im Nachkriegsfrankreich entfaltet sich in einem idyllischen Dorf wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg. Die kleine Anna trifft auf Matté, den Dorfnarren, der sie mit verletzenden Worten konfrontiert: „Deutsche Schweine!“ Ihre Familie, einst Bauern aus Posen, hat durch ein bizarre Besiedlungsprogramm in Frankreich ein neues Leben begonnen, nachdem die Eltern alles verloren hatten. Der Vater kehrte verwundet von der Front zurück, während die Mutter von den Schrecken der Bombennächte gezeichnet war. In der Dauphiné versuchen sie, einen Neuanfang auf einem verlassenen Bauernhof zu wagen, umgeben von einer Dorfgemeinschaft, die noch unter den Gräueltaten der deutschen Besatzung leidet. Anna Tüne erzählt in literarischen Puzzle-Stücken von der komplexen Integration ihrer Familie, der tiefen Abneigung der Dorfbewohner und der emotionalen Resonanz, die der melancholische Gesang ihrer Mutter beim ersten Kirchgang auslöste. Sie beleuchtet die unauslöschlichen Erinnerungen an die von der SS gefolterten Opfer und die Unschuld der deutschen Kinder, den Verrat durch Kollaborateure und die Verbindung zu deutschen Résistance-Kämpfern. Mit Poesie und Ehrlichkeit schafft Tüne ein vielschichtiges Bild des Verhältnisses zwischen Deutschen und Franzosen, von Opfern und Tätern, und erzählt die berührende Geschichte einer Kindheit, die vom Zauber der Welt erfasst war, während das Erbe der

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Von der Wiederherstellung des Glücks, Anna Tüne

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Von der Wiederherstellung des Glücks
Język
niemiecki
Wydawca
Galiani
Rok wydania
2010
Oprawa
twarda
ISBN10
3869710136
ISBN13
9783869710136
Seria
Ocena
3,5 z 5
Opis
Anna Tünes ungewöhnliche Kindheitsgeschichte als Deutsche im Nachkriegsfrankreich entfaltet sich in einem idyllischen Dorf wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg. Die kleine Anna trifft auf Matté, den Dorfnarren, der sie mit verletzenden Worten konfrontiert: „Deutsche Schweine!“ Ihre Familie, einst Bauern aus Posen, hat durch ein bizarre Besiedlungsprogramm in Frankreich ein neues Leben begonnen, nachdem die Eltern alles verloren hatten. Der Vater kehrte verwundet von der Front zurück, während die Mutter von den Schrecken der Bombennächte gezeichnet war. In der Dauphiné versuchen sie, einen Neuanfang auf einem verlassenen Bauernhof zu wagen, umgeben von einer Dorfgemeinschaft, die noch unter den Gräueltaten der deutschen Besatzung leidet. Anna Tüne erzählt in literarischen Puzzle-Stücken von der komplexen Integration ihrer Familie, der tiefen Abneigung der Dorfbewohner und der emotionalen Resonanz, die der melancholische Gesang ihrer Mutter beim ersten Kirchgang auslöste. Sie beleuchtet die unauslöschlichen Erinnerungen an die von der SS gefolterten Opfer und die Unschuld der deutschen Kinder, den Verrat durch Kollaborateure und die Verbindung zu deutschen Résistance-Kämpfern. Mit Poesie und Ehrlichkeit schafft Tüne ein vielschichtiges Bild des Verhältnisses zwischen Deutschen und Franzosen, von Opfern und Tätern, und erzählt die berührende Geschichte einer Kindheit, die vom Zauber der Welt erfasst war, während das Erbe der