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Du nennst das Gier

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Der Depp hat es nicht leicht. Als Zugezogener in einem solothurnischen Dorf findet er keinen Anschluss. Dabei will er doch nur einen Neuanfang, nach dem unfreiwilligen Ende seiner politischen Karriere und dem Verlust seines einstigen Lebens. Neu als Sozialdetektiv unterwegs und von Schulden aus der Vergangenheit verfolgt, stolpert er nach dem bestialischen Mord an einer Studentin auf die falsche Faehrte. Silvano Cerutti („Gschnaetzlets“ Salis, 2007) beobachtet in „Du nennst das Gier“ – seinem ersten Krimi – eine kleinstaedtische Schweiz, in der Mauscheleien zwischen Wirtschaft und Politik nicht auffallen und in welcher Fremde nicht aus dem Ausland, sondern nur aus einem anderen Kanton stammen. Eine kleinraeumige Schweiz, in der die Moral der Rendite gleichgestellt ist. Mit seiner praezisen Sprache, die sich gezielt bei Helvetismen bedient, und der charismatischen Figur des Deppen gelingt ihm ein großartiges Szenario für diesen hinterhaeltigen Krimi, der so nah am Wahren entlangschrammt, dass es fast schmerzt.

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Du nennst das Gier, Silvano Cerutti

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Du nennst das Gier
Język
niemiecki
Wydawca
Salis
Rok wydania
2010
Oprawa
twarda
Liczba stron
228
ISBN10
3905801175
ISBN13
9783905801170
Seria
Tagi
Opis
Der Depp hat es nicht leicht. Als Zugezogener in einem solothurnischen Dorf findet er keinen Anschluss. Dabei will er doch nur einen Neuanfang, nach dem unfreiwilligen Ende seiner politischen Karriere und dem Verlust seines einstigen Lebens. Neu als Sozialdetektiv unterwegs und von Schulden aus der Vergangenheit verfolgt, stolpert er nach dem bestialischen Mord an einer Studentin auf die falsche Faehrte. Silvano Cerutti („Gschnaetzlets“ Salis, 2007) beobachtet in „Du nennst das Gier“ – seinem ersten Krimi – eine kleinstaedtische Schweiz, in der Mauscheleien zwischen Wirtschaft und Politik nicht auffallen und in welcher Fremde nicht aus dem Ausland, sondern nur aus einem anderen Kanton stammen. Eine kleinraeumige Schweiz, in der die Moral der Rendite gleichgestellt ist. Mit seiner praezisen Sprache, die sich gezielt bei Helvetismen bedient, und der charismatischen Figur des Deppen gelingt ihm ein großartiges Szenario für diesen hinterhaeltigen Krimi, der so nah am Wahren entlangschrammt, dass es fast schmerzt.