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Kanarische Inseln

Eine literarische Einladung

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Vielleicht liegt es ja an der Insellage, den schwarzen Sandstränden, der archaischen Naturverbundenheit und den Lavaböden der Vulkane, dass die moderne Literatur der Kanaren prächtig gedeiht und ein unverwechselbares Profil entwickelt hat. Zwischen Afrika und Amerika gelegen, waren die Kanarischen Inseln Ausgangspunkt der ersten Eroberungen, was sich literarisch in einer Mischung aus europäischen und lateinamerikanischen Schreibtraditionen niederschlägt: Kanarische Autoren wie Sabas Martín, Rafael Arozarena oder auch Víctor Álamo de la Rosa pflegen eine Art magischen Realismus, ohne dabei die sozialkritische Ader des modernen spanischen Romans aus den Augen zu verlieren – für den etwa Carmen Laforet steht, die ihre Kindheit auf Gran Canaria verbracht hat, oder auch der Übervater der modernen spanischen Literatur, Benito Pérez Galdós, ein (verlorener) Sohn der Inseln, von dem in dieser Anthologie erstmals auf Deutsch eine kanarische Kurzgeschichte aus dem Frühwerk erscheint. Und schließlich schlägt auch der portugiesische Literaturnobelpreisträger José Saramago, schon seit Jahren auf Lanzarote ansässig, sein Inseltagebuch auf und gibt seine Impressionen zum Besten.

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Kanarische Inseln, Gerda Neuroth

Język
Rok wydania
2010
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Kanarische Inseln
Podtytuł
Eine literarische Einladung
Język
niemiecki
Wydawca
Wagenbach
Rok wydania
2010
Oprawa
twarda
ISBN10
3803112737
ISBN13
9783803112736
Seria
Tagi
Ocena
3 z 5
Opis
Vielleicht liegt es ja an der Insellage, den schwarzen Sandstränden, der archaischen Naturverbundenheit und den Lavaböden der Vulkane, dass die moderne Literatur der Kanaren prächtig gedeiht und ein unverwechselbares Profil entwickelt hat. Zwischen Afrika und Amerika gelegen, waren die Kanarischen Inseln Ausgangspunkt der ersten Eroberungen, was sich literarisch in einer Mischung aus europäischen und lateinamerikanischen Schreibtraditionen niederschlägt: Kanarische Autoren wie Sabas Martín, Rafael Arozarena oder auch Víctor Álamo de la Rosa pflegen eine Art magischen Realismus, ohne dabei die sozialkritische Ader des modernen spanischen Romans aus den Augen zu verlieren – für den etwa Carmen Laforet steht, die ihre Kindheit auf Gran Canaria verbracht hat, oder auch der Übervater der modernen spanischen Literatur, Benito Pérez Galdós, ein (verlorener) Sohn der Inseln, von dem in dieser Anthologie erstmals auf Deutsch eine kanarische Kurzgeschichte aus dem Frühwerk erscheint. Und schließlich schlägt auch der portugiesische Literaturnobelpreisträger José Saramago, schon seit Jahren auf Lanzarote ansässig, sein Inseltagebuch auf und gibt seine Impressionen zum Besten.