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Blauwärts

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Ein Text-und-Bildbuch haben der Dichter Hans Magnus Enzensberger, der Bildkünstler Jan Peter Tripp und die Gestalterin Justine Landat »aus einer anderen Gegend« mitgebracht, und unterhaltsamer, abwechslungsreicher könnte das, was hier zu lesen und zu sehen ist, kaum sein: Von Augenglas, Medusa, Laubfröschen und Sporen ist in Enzensbergers Versen die Rede, aber auch vom schrägen Blick auf Nachbarn, Villenbewohner und Gäste. Wer mag, erfährt aus dem Blauen eine »Erleuchtung in der Besenkammer« oder vertieft sich in ein »Dämonisches Enzephalogramm«. Abstraktes kommt nicht zu kurz: Ob philosophisches Rätsel, Lehrsatz oder Sentenz – Vertrautes wird rhetorisch unterminiert, und so manche Kaverne eines hohlen Gedankens findet sich nachher von innen beleuchtet. Jan Peter Tripps Bilder dazu, welche die Gedichte umspielen, überfliegen oder durchdringen, sind keineswegs Illustrationen zu poetischen Texten. Unabhängig von diesen sind sie entstanden, eigenwillig verhält sich ihr figurativ-magischer Realismus zu den sprachlich-vieldeutigen Versen. Und doch erscheinen sie hier wie füreinander geschaffen. Dass dies so ist, verdankt sich dem kombinatorischen Sinn der Gestalterin Justine Landat: Sie hat gelesen, angeschaut, gegenübergestellt und erwogen – und zu guter Letzt die Teile in ein schönes Ganzes verzaubert.

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Blauwärts, Hans Magnus Enzensberger

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Blauwärts
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
2013
Oprawa
miękka
Liczba stron
133
ISBN10
3518423460
ISBN13
9783518423462
Seria
Kategorie
Tagi
Opis
Ein Text-und-Bildbuch haben der Dichter Hans Magnus Enzensberger, der Bildkünstler Jan Peter Tripp und die Gestalterin Justine Landat »aus einer anderen Gegend« mitgebracht, und unterhaltsamer, abwechslungsreicher könnte das, was hier zu lesen und zu sehen ist, kaum sein: Von Augenglas, Medusa, Laubfröschen und Sporen ist in Enzensbergers Versen die Rede, aber auch vom schrägen Blick auf Nachbarn, Villenbewohner und Gäste. Wer mag, erfährt aus dem Blauen eine »Erleuchtung in der Besenkammer« oder vertieft sich in ein »Dämonisches Enzephalogramm«. Abstraktes kommt nicht zu kurz: Ob philosophisches Rätsel, Lehrsatz oder Sentenz – Vertrautes wird rhetorisch unterminiert, und so manche Kaverne eines hohlen Gedankens findet sich nachher von innen beleuchtet. Jan Peter Tripps Bilder dazu, welche die Gedichte umspielen, überfliegen oder durchdringen, sind keineswegs Illustrationen zu poetischen Texten. Unabhängig von diesen sind sie entstanden, eigenwillig verhält sich ihr figurativ-magischer Realismus zu den sprachlich-vieldeutigen Versen. Und doch erscheinen sie hier wie füreinander geschaffen. Dass dies so ist, verdankt sich dem kombinatorischen Sinn der Gestalterin Justine Landat: Sie hat gelesen, angeschaut, gegenübergestellt und erwogen – und zu guter Letzt die Teile in ein schönes Ganzes verzaubert.