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Granada Grischun

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Ein Mädchen verliert mit sieben seinen einzigen Freund – und versinkt fortan in viel zu großen Gummistiefeln. Ein anderes wartet sehnsüchtig auf Schnee, denn seine Eltern haben das Skigeschäft: Kein Schnee und sie sind verloren. Sommer heißt Freibad, und das gehört dem Mädchenclub. Hier bemerken sie zum ersten Mal die Schönheit der Jungen. Wenn es hingegen darum geht, in der Turnstunde die stinkende Seraina zu quälen, entdecken sie ihre Lust an Gewalt. Romana Ganzoni erzählt einmal poetisch, dann explosiv und immer überraschend von den Beben in der Kindheit und den Nachbeben im Heute. Mit einer bildreichen, kraftvollen Sprache sticht sie in eine Zeit, in der die Welt am Bahnhof endet, Bäche und Kinder zusammengehören und die Menschheit sich in Katholiken und Protestanten aufteilt. Manchmal entpuppen sich die Erzählungen auch als Hommage – an Herrn Baumann, mit dem man im Speisewagen der SBB eine Baumhütte baut. Oder an den Vater, der tanzen konnte wie ein Gott, wenn er »Öl am Hut« hatte, und der, seitdem ihn die schöne, dunkle Olala einmal stehen ließ, noch etwas zu erledigen hat. In Granada.

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Granada Grischun, Romana Ganzoni

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Granada Grischun
Język
niemiecki
Rok wydania
2017
Oprawa
twarda
ISBN10
3858697397
ISBN13
9783858697394
Seria
Kategorie
Opis
Ein Mädchen verliert mit sieben seinen einzigen Freund – und versinkt fortan in viel zu großen Gummistiefeln. Ein anderes wartet sehnsüchtig auf Schnee, denn seine Eltern haben das Skigeschäft: Kein Schnee und sie sind verloren. Sommer heißt Freibad, und das gehört dem Mädchenclub. Hier bemerken sie zum ersten Mal die Schönheit der Jungen. Wenn es hingegen darum geht, in der Turnstunde die stinkende Seraina zu quälen, entdecken sie ihre Lust an Gewalt. Romana Ganzoni erzählt einmal poetisch, dann explosiv und immer überraschend von den Beben in der Kindheit und den Nachbeben im Heute. Mit einer bildreichen, kraftvollen Sprache sticht sie in eine Zeit, in der die Welt am Bahnhof endet, Bäche und Kinder zusammengehören und die Menschheit sich in Katholiken und Protestanten aufteilt. Manchmal entpuppen sich die Erzählungen auch als Hommage – an Herrn Baumann, mit dem man im Speisewagen der SBB eine Baumhütte baut. Oder an den Vater, der tanzen konnte wie ein Gott, wenn er »Öl am Hut« hatte, und der, seitdem ihn die schöne, dunkle Olala einmal stehen ließ, noch etwas zu erledigen hat. In Granada.