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Übers Meer

Poem mediterran

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zweisprachig französisch-deutsch Übers Meer (Traverser im Original) ist ein für Habib Tengour ganz zentraler Text aus einer Reihe autobiographisch inspirierter Langgedichte, die den Autor seit Jahrzehnten begleiten. ›Grenzüberschreitung‹ ist das Stichwort schlechthin für einen Autor wie Tengour, dessen écriture sich, nachgerade prototypisch für postkoloniales Schreiben, aus divergierenden Quellen speist. Als polyphone Geschichte multipler Querungen des Mittelmeers, von den Griechen, Phöniziern und Arabern der Antike bis hin zu den Emigranten und Flüchtlingen der Gegenwart, im Tangieren und Anzitieren vielfältiger Diskurse, Überlieferungsstränge und Erzähltraditionen des Mittelmeerraums, von Heraklit und Homer zu Seferis, Camus und Rimbaud, in kritischer Dekonstruktion maghrebinischer Volkslegenden, Migrantenviten und der mündlichen algerischen Überlieferung, ist Übers Meer ein quicklebendiges Beispiel für den Einschluss des Fremden ins Eigene, des Eigenen aber auch ins Fremde: dank der Alchimie des Worts.

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Übers Meer, Habib Tengour

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Übers Meer
Podtytuł
Poem mediterran
Język
niemiecki
Wydawca
Schiler
Rok wydania
2017
Oprawa
miękka
Liczba stron
111
ISBN10
3899301730
ISBN13
9783899301731
Seria
Kategorie
Tagi
Ocena
3,5 z 5
Opis
zweisprachig französisch-deutsch Übers Meer (Traverser im Original) ist ein für Habib Tengour ganz zentraler Text aus einer Reihe autobiographisch inspirierter Langgedichte, die den Autor seit Jahrzehnten begleiten. ›Grenzüberschreitung‹ ist das Stichwort schlechthin für einen Autor wie Tengour, dessen écriture sich, nachgerade prototypisch für postkoloniales Schreiben, aus divergierenden Quellen speist. Als polyphone Geschichte multipler Querungen des Mittelmeers, von den Griechen, Phöniziern und Arabern der Antike bis hin zu den Emigranten und Flüchtlingen der Gegenwart, im Tangieren und Anzitieren vielfältiger Diskurse, Überlieferungsstränge und Erzähltraditionen des Mittelmeerraums, von Heraklit und Homer zu Seferis, Camus und Rimbaud, in kritischer Dekonstruktion maghrebinischer Volkslegenden, Migrantenviten und der mündlichen algerischen Überlieferung, ist Übers Meer ein quicklebendiges Beispiel für den Einschluss des Fremden ins Eigene, des Eigenen aber auch ins Fremde: dank der Alchimie des Worts.