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Der Wanderfotograf

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  • 224 strony
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Roberto Donetta war fliegender Samenhändler im Bleniotal, als er die Fotografie entdeckte und sie zu seinem Zusatzverdienst machte. Er hatte eine Familie zu ernähren und zog mit Samenkiste, Stativ und Kamera durch das ganze Tal. Die Leute wollten Fotos, und der Autodidakt setzte die Menschen im Tessin, ihren Alltag, ihre Feste, die Dörfer und die Landschaft hundertfach in Szene. Doch er kam aus der Armut nicht heraus. Von seiner Familie verlassen, starb er krank und allein in seinem Haus. Für die über 5000 Glasplatten in der Casa Rotonda interessierte sich 1932 niemand, bis ein halbes Jahrhundert später der Schatz gehoben wurde - und sich ein Fotograf von sensibler Modernität offenbarte. Auf Grundlage von Donettas Gedanken, meist bis spät in die Nacht in großformatige Rechnungsbücher notiert, erzählt Mario Casella das Leben eines eigenständigen Künstlers, aber tief verzweifelten Menschen. Die Stimme Saulles, der oft beim Fotografieren assistierte, trägt die vergnüglichen Geschichten hinter den Fotos bei und weiß um die Hingabe und Improvisationsfreude des Vaters bei seiner Arbeit. Im Zusammenspiel mit ausgesuchten Familienfotos erhellt der Roman nicht nur die bewegende Lebensgeschichte Roberto Donettas, sondern veranschaulicht auch die Anfänge der Fotografie - in einem hoffnungslos armen Tessiner Tal.

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Der Wanderfotograf, Mario Casella

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Der Wanderfotograf
Język
niemiecki
Wydawca
Atlantis
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
224
ISBN10
3715250283
ISBN13
9783715250281
Seria
Tagi
Opis
Roberto Donetta war fliegender Samenhändler im Bleniotal, als er die Fotografie entdeckte und sie zu seinem Zusatzverdienst machte. Er hatte eine Familie zu ernähren und zog mit Samenkiste, Stativ und Kamera durch das ganze Tal. Die Leute wollten Fotos, und der Autodidakt setzte die Menschen im Tessin, ihren Alltag, ihre Feste, die Dörfer und die Landschaft hundertfach in Szene. Doch er kam aus der Armut nicht heraus. Von seiner Familie verlassen, starb er krank und allein in seinem Haus. Für die über 5000 Glasplatten in der Casa Rotonda interessierte sich 1932 niemand, bis ein halbes Jahrhundert später der Schatz gehoben wurde - und sich ein Fotograf von sensibler Modernität offenbarte. Auf Grundlage von Donettas Gedanken, meist bis spät in die Nacht in großformatige Rechnungsbücher notiert, erzählt Mario Casella das Leben eines eigenständigen Künstlers, aber tief verzweifelten Menschen. Die Stimme Saulles, der oft beim Fotografieren assistierte, trägt die vergnüglichen Geschichten hinter den Fotos bei und weiß um die Hingabe und Improvisationsfreude des Vaters bei seiner Arbeit. Im Zusammenspiel mit ausgesuchten Familienfotos erhellt der Roman nicht nur die bewegende Lebensgeschichte Roberto Donettas, sondern veranschaulicht auch die Anfänge der Fotografie - in einem hoffnungslos armen Tessiner Tal.