Bookbot

Gut verräumte Sternschnuppen

Gedichte

Ocena książki

Parametry

  • 96 stron
  • 4 godziny czytania

Więcej o książce

Liebe und Trauma sind so eng verknüpft wie Vergangenheit und Gegenwart in Chris Lauers lyrischem Debüt. Vom Zeltfest mit betrunkenen Fäusten und starren Rehaugen über Hoffnung auf gemeinsames Gesunden bis zum »Kuss, der einem Handschlag glich« reicht das Panorama von Begehren, Zuneigung und Ablehnung. Lauer schreibt offen über die Schwierigkeit selbstbestimmter weiblicher Sexualität. Und so intim dieser Band beginnt, so überwältigend ist das Zoom-out auf die Phänomene der von Gewalt geprägten Gegenwart, die Lauer mit hypnotischer Sprache und faszinierendem Wortschatz in Verszeilen fasst. Die großen Themen, sie scheinen dabei immer wieder durch. Schmerzhaft wie ein Widerhaken durchwirken die Gedichte die Familiengeschichte, die Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg auf der Seite der Verfolgten. Dann wieder schafft Lauer Distanz zu Lärm und Chaos der Gegenwart und entrollt weite sprachliche Landschaften: »Ich fotografierte / Fassaden wie aus mattem Kupfer und / Zerstäubtes Brückenlicht, das abends / Die verlorene Hälfte wiederfindet: / Eine Aureolenreihe, / Durch die lautlos Kähne gleiten.«

Zakup książki

Gut verräumte Sternschnuppen, Chris Lauer

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
Jak tylko się pojawi, wyślemy Ci wiadomość e-mail.

Metody płatności

5,0
Doskonała
1 Ocena

Brakuje nam tutaj Twojej recenzji.

Tytuł
Gut verräumte Sternschnuppen
Podtytuł
Gedichte
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
96
ISBN10
3990392409
ISBN13
9783990392409
Seria
Kategorie
Tagi
Ocena
5 z 5
Opis
Liebe und Trauma sind so eng verknüpft wie Vergangenheit und Gegenwart in Chris Lauers lyrischem Debüt. Vom Zeltfest mit betrunkenen Fäusten und starren Rehaugen über Hoffnung auf gemeinsames Gesunden bis zum »Kuss, der einem Handschlag glich« reicht das Panorama von Begehren, Zuneigung und Ablehnung. Lauer schreibt offen über die Schwierigkeit selbstbestimmter weiblicher Sexualität. Und so intim dieser Band beginnt, so überwältigend ist das Zoom-out auf die Phänomene der von Gewalt geprägten Gegenwart, die Lauer mit hypnotischer Sprache und faszinierendem Wortschatz in Verszeilen fasst. Die großen Themen, sie scheinen dabei immer wieder durch. Schmerzhaft wie ein Widerhaken durchwirken die Gedichte die Familiengeschichte, die Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg auf der Seite der Verfolgten. Dann wieder schafft Lauer Distanz zu Lärm und Chaos der Gegenwart und entrollt weite sprachliche Landschaften: »Ich fotografierte / Fassaden wie aus mattem Kupfer und / Zerstäubtes Brückenlicht, das abends / Die verlorene Hälfte wiederfindet: / Eine Aureolenreihe, / Durch die lautlos Kähne gleiten.«