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Königin der Nacht

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„Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“ – so singt die Königin der Nacht in Mozarts Zauberflöte. Ähnlich brodelt es im Herzen der Protagonistin in Olga Hohmanns Erzählung, seit ihrer Kindheit. Obwohl es keinen konkreten Grund für ihre Wut gibt, lernt sie, diese zu unterdrücken. Diese Unterdrückung scheint den Umgang mit anderen zu erleichtern, doch sie spürt, dass etwas fehlt, was sie zunächst nicht benennen kann. Die Handlung spielt an einem einzigen Tag und ist sowohl banal als auch dramatisch: Die Protagonistin erlebt berührende Momente, etwa wenn ihre Nachbarin auf dem Balkon ihr Haar bürstet, sie die Läufer des Berlin Marathons beobachtet oder beim Mittagessen über ihre anhaltende Hingabe zum Vergeblichen weint, während sich die Preise ändern. Ihre Stimme und ihre Wut bleiben ihr. Ähnlich wie die als „schlechteste Königin der Nacht der Welt“ bekannte Florence Foster Jenkins, die in der Carnegie Hall auftrat und komplexe Arien misslang, nutzt sie ihre Stimme als Medium. Damit schafft sie Raum für den Mut zum schönen Scheitern, für Kontrolle, Transgression, Virtuosität, Überschreitung und Emanzipation. „People may say I can’t sing, but nobody can say I didn’t sing.“

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Königin der Nacht, Olga Hohmann

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Königin der Nacht
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
ISBN10
3982460239
ISBN13
9783982460239
Seria
Kategorie
Tagi
Ocena
4,2 z 5
Opis
„Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen“ – so singt die Königin der Nacht in Mozarts Zauberflöte. Ähnlich brodelt es im Herzen der Protagonistin in Olga Hohmanns Erzählung, seit ihrer Kindheit. Obwohl es keinen konkreten Grund für ihre Wut gibt, lernt sie, diese zu unterdrücken. Diese Unterdrückung scheint den Umgang mit anderen zu erleichtern, doch sie spürt, dass etwas fehlt, was sie zunächst nicht benennen kann. Die Handlung spielt an einem einzigen Tag und ist sowohl banal als auch dramatisch: Die Protagonistin erlebt berührende Momente, etwa wenn ihre Nachbarin auf dem Balkon ihr Haar bürstet, sie die Läufer des Berlin Marathons beobachtet oder beim Mittagessen über ihre anhaltende Hingabe zum Vergeblichen weint, während sich die Preise ändern. Ihre Stimme und ihre Wut bleiben ihr. Ähnlich wie die als „schlechteste Königin der Nacht der Welt“ bekannte Florence Foster Jenkins, die in der Carnegie Hall auftrat und komplexe Arien misslang, nutzt sie ihre Stimme als Medium. Damit schafft sie Raum für den Mut zum schönen Scheitern, für Kontrolle, Transgression, Virtuosität, Überschreitung und Emanzipation. „People may say I can’t sing, but nobody can say I didn’t sing.“