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Lava. Rituale

Gedichte

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Die Gedichte sind Roadmaps und Archive aus einer Zukunft, in der ich (teils) gern ein Teil wäre. Sie bieten spekulative, fragmentarische Zeugnisse neuer und zärtlicherer Seinsweisen sowie artenübergreifender Allianzen. Mit jedem Zyklus geht es tiefer in diese Zukünftigkeit; Transformationen werden spürbar. In „Wasser werden“ erkundet ein Ich über mimetisch-klangliche Ebenen die aufregende Verbundenheit mit anderem wässrigen Leben, lernt die filigranen Bewegungen von Phytoplankton und suhlt sich mit chinesischen Wasserbüffeln im Schlamm. Das Kapitel „bergen“ spielt in einer Zeit, in der humane und nicht-humane Entitäten in symbiotischen Koexistenzen leben. Die fortgeschrittene Globalisierung und Technologisierung zeigen die fatalen klimatischen Konsequenzen menschlicher Lebensweisen. Hier sammelt ein menschliches Ich verzweifelt und liebevoll, was es angesichts des drohenden Untergangs bewahren will: seelische Verfasstheiten, Wassermelonenlippen, Kristalle, Sapphos Fragmente und die im Wort „Brot“ sedimentierte Menschheitsgeschichte. Jenseits binär-diskriminierenden Denkens, zwischen Utopie und Dystopie, bewegt sich Federn im Flug tief im queeren, somatischen Dazwischen. Dort liegt, verankert in Handlung und Un-handlung, eine mögliche Welt. Handlinien verflüchtigen sich zu Horizonten, und dennoch findet ein Ich neue Sinne, wird (wieder) Körper, Wesen, Wir. Landschaften, Wind und dunkle Tiere sind Partner: innen, die Fragen bean

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Lava. Rituale, Rike Scheffler

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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3,9
Bardzo dobra
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Tytuł
Lava. Rituale
Podtytuł
Gedichte
Język
niemiecki
Wydawca
Kookbooks
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
ISBN10
3948336148
ISBN13
9783948336141
Seria
Kategorie
Tagi
Ocena
3,9 z 5
Opis
Die Gedichte sind Roadmaps und Archive aus einer Zukunft, in der ich (teils) gern ein Teil wäre. Sie bieten spekulative, fragmentarische Zeugnisse neuer und zärtlicherer Seinsweisen sowie artenübergreifender Allianzen. Mit jedem Zyklus geht es tiefer in diese Zukünftigkeit; Transformationen werden spürbar. In „Wasser werden“ erkundet ein Ich über mimetisch-klangliche Ebenen die aufregende Verbundenheit mit anderem wässrigen Leben, lernt die filigranen Bewegungen von Phytoplankton und suhlt sich mit chinesischen Wasserbüffeln im Schlamm. Das Kapitel „bergen“ spielt in einer Zeit, in der humane und nicht-humane Entitäten in symbiotischen Koexistenzen leben. Die fortgeschrittene Globalisierung und Technologisierung zeigen die fatalen klimatischen Konsequenzen menschlicher Lebensweisen. Hier sammelt ein menschliches Ich verzweifelt und liebevoll, was es angesichts des drohenden Untergangs bewahren will: seelische Verfasstheiten, Wassermelonenlippen, Kristalle, Sapphos Fragmente und die im Wort „Brot“ sedimentierte Menschheitsgeschichte. Jenseits binär-diskriminierenden Denkens, zwischen Utopie und Dystopie, bewegt sich Federn im Flug tief im queeren, somatischen Dazwischen. Dort liegt, verankert in Handlung und Un-handlung, eine mögliche Welt. Handlinien verflüchtigen sich zu Horizonten, und dennoch findet ein Ich neue Sinne, wird (wieder) Körper, Wesen, Wir. Landschaften, Wind und dunkle Tiere sind Partner: innen, die Fragen bean