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„Irgendwann musste er danach fragen. Irgendwann will jedes Kind wissen, woher es kommt. Doch woher kommt er, mein Sohn?“ Mit dieser Frage beginnt die Erzählung „Zufall“, die das Leben des Kindes thematisiert, das nicht dem Zufall entspringt. In der zweiten Erzählung „Das Geheimnis“ wird das Thema sexueller Gewalt behandelt, wobei die Protagonistin sich für ein Schweigen entscheidet, das ihr das Gefühl gibt, ihre Geschichte selbst zu schreiben, auch wenn es sie isoliert. Die vierzehn Erzählungen spielen um das Jahr 1989 in Berlin und beleuchten das Spannungsfeld zwischen Sprache, Schweigen und Literatur. Lea Joan Martin hinterfragt, was als selbstverständlich gilt, und thematisiert den Entscheidungsspielraum jedes Einzelnen. In „Die Wahrheit über Barbara“ konfrontiert Katja ihren ehemaligen Lehrer, der ihre politische Haltung nicht versteht, mit einer Wahrheit, die aus persönlicher Erfahrung stammt. Die Erzählungen behandeln persönliche Freiheit im Kontext sozialer und politischer Verantwortung und thematisieren sexuelle Gewalt, den Mauerfall, Klimaschutz und weibliche Selbstbestimmung. In „Gepäckkontrolle“ wird eine junge Mutter an einem Flughafen festgehalten, was Erinnerungen an den Lockerbie-Anschlag weckt. Die Geschichten laden dazu ein, das eigene „Gepäck“ der Lebensreise zu reflektieren und Entscheidungen über das, was wir zeigen oder verschweigen, zu überdenken.

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Gepäckkontrolle, Lea Joan Martin

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Gepäckkontrolle
Podtytuł
Erzählungen
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
ISBN10
3935401183
ISBN13
9783935401180
Seria
Kategorie
Tagi
Opis
„Irgendwann musste er danach fragen. Irgendwann will jedes Kind wissen, woher es kommt. Doch woher kommt er, mein Sohn?“ Mit dieser Frage beginnt die Erzählung „Zufall“, die das Leben des Kindes thematisiert, das nicht dem Zufall entspringt. In der zweiten Erzählung „Das Geheimnis“ wird das Thema sexueller Gewalt behandelt, wobei die Protagonistin sich für ein Schweigen entscheidet, das ihr das Gefühl gibt, ihre Geschichte selbst zu schreiben, auch wenn es sie isoliert. Die vierzehn Erzählungen spielen um das Jahr 1989 in Berlin und beleuchten das Spannungsfeld zwischen Sprache, Schweigen und Literatur. Lea Joan Martin hinterfragt, was als selbstverständlich gilt, und thematisiert den Entscheidungsspielraum jedes Einzelnen. In „Die Wahrheit über Barbara“ konfrontiert Katja ihren ehemaligen Lehrer, der ihre politische Haltung nicht versteht, mit einer Wahrheit, die aus persönlicher Erfahrung stammt. Die Erzählungen behandeln persönliche Freiheit im Kontext sozialer und politischer Verantwortung und thematisieren sexuelle Gewalt, den Mauerfall, Klimaschutz und weibliche Selbstbestimmung. In „Gepäckkontrolle“ wird eine junge Mutter an einem Flughafen festgehalten, was Erinnerungen an den Lockerbie-Anschlag weckt. Die Geschichten laden dazu ein, das eigene „Gepäck“ der Lebensreise zu reflektieren und Entscheidungen über das, was wir zeigen oder verschweigen, zu überdenken.