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Ausgeliehene Suchtwörter

Gedichte

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„Deutsch, Türkisch und Englisch treffen in den Gedichten von Nail Doğan aufeinander und bilden damit eine spezifische Sprachmischung vieler deutscher Großstädte ab. Doch darin erschöpfen sich die Gedichte lange nicht. Über all den kulturellen Symbolen und Schlüsselwörtern, die die Gedichte spicken und so die Pole verschiedener Milieus miteinander verbinden, ist es aber vor allem die reale Verbindung, die im Vordergrund steht. Hier werden die Wörter ausgelacht, die nur beschreiben können, während die Menschen zusammenwachsen. Oder eben auch nicht: »Gastarbeiter geholt Gesindel bekommen«. Zwischen den Sprachen entsteht damit ein Raum, der Humor zulässt, Trauer, Gewalt, Missverständnis – alle Facetten der Einwanderungsgesellschaft eben, auch die unangenehmen. Ein Raum, in dem sich die Stimmen begegnen, so wie Doğans leichter fränkischer Dialekt im Deutschen mit dem Türkischen aufeinanderkracht. Er spielt, schreit, überzeichnet die Stimmen – und sie ergeben damit etwas Neues. Etwas Schönes, trotz allem.“ Jurybegründung open mike

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Ausgeliehene Suchtwörter, Nail Dog an

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Ausgeliehene Suchtwörter
Podtytuł
Gedichte
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
twarda
Liczba stron
84
ISBN10
3946989659
ISBN13
9783946989653
Seria
Kategorie
Tagi
Ocena
4,5 z 5
Opis
„Deutsch, Türkisch und Englisch treffen in den Gedichten von Nail Doğan aufeinander und bilden damit eine spezifische Sprachmischung vieler deutscher Großstädte ab. Doch darin erschöpfen sich die Gedichte lange nicht. Über all den kulturellen Symbolen und Schlüsselwörtern, die die Gedichte spicken und so die Pole verschiedener Milieus miteinander verbinden, ist es aber vor allem die reale Verbindung, die im Vordergrund steht. Hier werden die Wörter ausgelacht, die nur beschreiben können, während die Menschen zusammenwachsen. Oder eben auch nicht: »Gastarbeiter geholt Gesindel bekommen«. Zwischen den Sprachen entsteht damit ein Raum, der Humor zulässt, Trauer, Gewalt, Missverständnis – alle Facetten der Einwanderungsgesellschaft eben, auch die unangenehmen. Ein Raum, in dem sich die Stimmen begegnen, so wie Doğans leichter fränkischer Dialekt im Deutschen mit dem Türkischen aufeinanderkracht. Er spielt, schreit, überzeichnet die Stimmen – und sie ergeben damit etwas Neues. Etwas Schönes, trotz allem.“ Jurybegründung open mike