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Nichts als Passion

Roman

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  • 206 stron
  • 8 godzin czytania

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Ob wir uns im Zeitalter der Digitalisierung und der Überwindung der Postmoderne an eine typische Dreiecksgeschichte heranwagen sollen? Wie auch immer der potentielle Leser sich entscheidet: Faszinierend an diesem Roman ist die Unruhe des Herzens und die Entwicklung der Erzählerfigur, die von anfänglichem Unverständnis zu immer größerer Identifikation mit dem Protagonisten Hildebrand fortschreitet und schließlich zum Chronisten des größten Romantikers wird, der unbewusst den Werther zum Programm seiner Liebesgeschichte macht. Im Versuch, sich durch die Liebe selbst zu erlösen, überfordern sich die beteiligten Figuren, da sie das von der femme fatale erwarten, was nur das Göttliche leisten kann. Der allgegenwärtige blinde Fleck übersieht, dass auf diese Weise die Gottesbeziehung und die Liebesbeziehungen gleichermaßen gefährdet werden. Man müsste an die Worte des Heiligen Augustinus denken: »Fecisti nos ad te, et inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te.« Mit diesem Roman und seiner einfachen Prosa gelingt es dem sonst als Lyriker bekannten Miguel Torres Morales uns nachhaltig zu beeindrucken.

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Nichts als Passion, Miguel Torres Morales

Język
Rok wydania
2023
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Nichts als Passion
Podtytuł
Roman
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
Oprawa
miękka
Liczba stron
206
ISBN10
3826078802
ISBN13
9783826078804
Seria
Kategorie
Opis
Ob wir uns im Zeitalter der Digitalisierung und der Überwindung der Postmoderne an eine typische Dreiecksgeschichte heranwagen sollen? Wie auch immer der potentielle Leser sich entscheidet: Faszinierend an diesem Roman ist die Unruhe des Herzens und die Entwicklung der Erzählerfigur, die von anfänglichem Unverständnis zu immer größerer Identifikation mit dem Protagonisten Hildebrand fortschreitet und schließlich zum Chronisten des größten Romantikers wird, der unbewusst den Werther zum Programm seiner Liebesgeschichte macht. Im Versuch, sich durch die Liebe selbst zu erlösen, überfordern sich die beteiligten Figuren, da sie das von der femme fatale erwarten, was nur das Göttliche leisten kann. Der allgegenwärtige blinde Fleck übersieht, dass auf diese Weise die Gottesbeziehung und die Liebesbeziehungen gleichermaßen gefährdet werden. Man müsste an die Worte des Heiligen Augustinus denken: »Fecisti nos ad te, et inquietum est cor nostrum, donec requiescat in te.« Mit diesem Roman und seiner einfachen Prosa gelingt es dem sonst als Lyriker bekannten Miguel Torres Morales uns nachhaltig zu beeindrucken.