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Analyse des Zusammenhangs zwischen dem tribochemischen Aufbau von Grenzschichten und der Ausbildung von White Etching Crack-Schäden

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White Etching Cracks (WECs) sind Risse in Wälzlagern, die mit irreversiblen Gefügeveränderungen einhergehen. Die mikrostrukturellen Veränderungen zeigen sich als weiß anätzende Phasen im lichtmikroskopischen Schliff. Trotz intensiver Forschung sind die Ursachen und Auslöser von WECs noch unklar, was zu einer anhaltenden wissenschaftlichen Debatte über ihre Entstehung führt. Diese Arbeit hat das Ziel, die Wirkmechanismen und Zusammenhänge in einem ölgeschmierten Wälzkontakt unter Betriebsbedingungen zu untersuchen, die zu WEC-Schäden führen können. Hierfür wurde ein neues Prüfsystem entwickelt, das es ermöglicht, WEC-Schäden durch kontrollierte elektrische Zusatzbelastung zu erzeugen, ohne chemische Vorbehandlungen der Wälzlager. Zudem wurde erstmals in situ FTIR-Spektroskopie eingesetzt, um anhand kleiner Veränderungen in der Schmierstoffchemie Rückschlüsse auf tribochemische Reaktionen im Wälzkontakt zu ziehen. Des Weiteren wurde der Aufbau isolierender Grenzschichten anhand des Spannungsverhaltens der Prüflager untersucht, um durch die Kombination dieser Techniken eine fundierte Beurteilung der tribochemischen Prozesse zu ermöglichen.

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Analyse des Zusammenhangs zwischen dem tribochemischen Aufbau von Grenzschichten und der Ausbildung von White Etching Crack-Schäden, Benjamin Pohrer

Język
Rok wydania
2023
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Tytuł
Analyse des Zusammenhangs zwischen dem tribochemischen Aufbau von Grenzschichten und der Ausbildung von White Etching Crack-Schäden
Język
niemiecki
Rok wydania
2023
ISBN10
3961476217
ISBN13
9783961476213
Seria
Opis
White Etching Cracks (WECs) sind Risse in Wälzlagern, die mit irreversiblen Gefügeveränderungen einhergehen. Die mikrostrukturellen Veränderungen zeigen sich als weiß anätzende Phasen im lichtmikroskopischen Schliff. Trotz intensiver Forschung sind die Ursachen und Auslöser von WECs noch unklar, was zu einer anhaltenden wissenschaftlichen Debatte über ihre Entstehung führt. Diese Arbeit hat das Ziel, die Wirkmechanismen und Zusammenhänge in einem ölgeschmierten Wälzkontakt unter Betriebsbedingungen zu untersuchen, die zu WEC-Schäden führen können. Hierfür wurde ein neues Prüfsystem entwickelt, das es ermöglicht, WEC-Schäden durch kontrollierte elektrische Zusatzbelastung zu erzeugen, ohne chemische Vorbehandlungen der Wälzlager. Zudem wurde erstmals in situ FTIR-Spektroskopie eingesetzt, um anhand kleiner Veränderungen in der Schmierstoffchemie Rückschlüsse auf tribochemische Reaktionen im Wälzkontakt zu ziehen. Des Weiteren wurde der Aufbau isolierender Grenzschichten anhand des Spannungsverhaltens der Prüflager untersucht, um durch die Kombination dieser Techniken eine fundierte Beurteilung der tribochemischen Prozesse zu ermöglichen.