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Der Koryphäenkiller

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Mit dem Koryphäenkiller versucht Overbeck, eine schwere narzißtische Neurose mit Borderline-Anteilen und multiplen Somatisierungen (so die wissenschaftliche Diagnose) durch eine Fallnovelle (Fallroman) lebendig werden zu lassen. Er versucht dies nicht nur durch Verdichtung seiner klinischen Erfahrungen darzustellen, sondern auch mit explizit psychoanalytischen Mitteln. Das heißt, es wird assoziiert und geträumt, es werden innere Monologe abgehalten, äußere Dialoge entgleisen, es wird agiert und gegenagiert. Die kleine und große »Psychopathologie des Alltagslebens« entfaltet sich, zum Teil surrealistisch verzerrt und satirisch überzeichnet. Die Krankengeschichte wird zur Form, in der Lebensgeschichte erzählt und in Szene(n) gesetzt wird. In der Figur des K. und seiner Beziehung zu seinem Analytiker G. wird jedoch nicht nur das neurotische Einzelschicksal eines Patienten erzählt. Eingebunden in die Dynamik eines Vater-Sohn-Konflikts entwickeln sich die Gedanken- und Beziehungswelt einer Männergeneration, die unauflösbar mit der politischen Geschichte ihrer Väter verbunden ist.

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Der Koryphäenkiller, Gerd Overbeck

Język
Rok wydania
1997
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Der Koryphäenkiller
Język
niemiecki
Wydawca
Suhrkamp
Rok wydania
1997
Oprawa
miękka
Liczba stron
298
ISBN10
3518120093
ISBN13
9783518120095
Seria
Kategorie
Ocena
3,15 z 5
Opis
Mit dem Koryphäenkiller versucht Overbeck, eine schwere narzißtische Neurose mit Borderline-Anteilen und multiplen Somatisierungen (so die wissenschaftliche Diagnose) durch eine Fallnovelle (Fallroman) lebendig werden zu lassen. Er versucht dies nicht nur durch Verdichtung seiner klinischen Erfahrungen darzustellen, sondern auch mit explizit psychoanalytischen Mitteln. Das heißt, es wird assoziiert und geträumt, es werden innere Monologe abgehalten, äußere Dialoge entgleisen, es wird agiert und gegenagiert. Die kleine und große »Psychopathologie des Alltagslebens« entfaltet sich, zum Teil surrealistisch verzerrt und satirisch überzeichnet. Die Krankengeschichte wird zur Form, in der Lebensgeschichte erzählt und in Szene(n) gesetzt wird. In der Figur des K. und seiner Beziehung zu seinem Analytiker G. wird jedoch nicht nur das neurotische Einzelschicksal eines Patienten erzählt. Eingebunden in die Dynamik eines Vater-Sohn-Konflikts entwickeln sich die Gedanken- und Beziehungswelt einer Männergeneration, die unauflösbar mit der politischen Geschichte ihrer Väter verbunden ist.