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Das Kartenspiel

Roman

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„Als sich das Schiff vom Kai entfernte, glaubte ich, Dir noch etwas sagen zu müssen.“ So beginnt ein Brief, der in eine unglaubliche Geschichte führt. Selma Bruhns, eine alte Jüdin, hat den Faschisten entkommen, jedoch zu einem unsagbaren Preis. Ihr verwahrlostes Haus, mit verhängten Fenstern und unzähligen Katzen, spiegelt ihre innere Zerrissenheit wider. Ihre letzte Aufgabe ist das Sortieren von Tausenden von Briefen einer jungen Frau, die 1939 nach Brasilien auswanderte. Diese Briefe zeugen von einem inneren Konflikt: „Ich rede mir ein, daß ich Glück gehabt habe, aber gleichzeitig habe ich das Gefühl, alle Sätze, in denen das Wort Glück vorkommt, entfernen sich von mir.“ Ein Student wird engagiert, um die Briefe zu ordnen, die schließlich im Hinterhof verbrannt werden sollen. Selma bereitet sich auf das Sterben vor und der junge Mann hilft ihr dabei. In einem letzten Spiel, einem Kartenspiel, reflektiert sie über ihr Leben und die Entscheidung, die sie und ihre Schwester Almut trennten: Nur ein Pass für Brasilien war verfügbar, und dieser bedeutete Leben. Adolf Schröders Roman ist ergreifend und spannend, erzählt unprätentiös und subtil, ohne Sentimentalität. Ähnlich wie in Bernhard Schlinks „Vorleser“ wird der Leser von dieser deutschen Geschichte gefesselt, die tief berührt.

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Das Kartenspiel, Adolf Schro der

Język
Rok wydania
2001
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Das Kartenspiel
Podtytuł
Roman
Język
niemiecki
Rok wydania
2001
Oprawa
twarda
ISBN10
3895611816
ISBN13
9783895611810
Seria
Tagi
Żydzi
Oryginalna nazwa
Das Kartenspiel
Ocena
2 z 5
Opis
„Als sich das Schiff vom Kai entfernte, glaubte ich, Dir noch etwas sagen zu müssen.“ So beginnt ein Brief, der in eine unglaubliche Geschichte führt. Selma Bruhns, eine alte Jüdin, hat den Faschisten entkommen, jedoch zu einem unsagbaren Preis. Ihr verwahrlostes Haus, mit verhängten Fenstern und unzähligen Katzen, spiegelt ihre innere Zerrissenheit wider. Ihre letzte Aufgabe ist das Sortieren von Tausenden von Briefen einer jungen Frau, die 1939 nach Brasilien auswanderte. Diese Briefe zeugen von einem inneren Konflikt: „Ich rede mir ein, daß ich Glück gehabt habe, aber gleichzeitig habe ich das Gefühl, alle Sätze, in denen das Wort Glück vorkommt, entfernen sich von mir.“ Ein Student wird engagiert, um die Briefe zu ordnen, die schließlich im Hinterhof verbrannt werden sollen. Selma bereitet sich auf das Sterben vor und der junge Mann hilft ihr dabei. In einem letzten Spiel, einem Kartenspiel, reflektiert sie über ihr Leben und die Entscheidung, die sie und ihre Schwester Almut trennten: Nur ein Pass für Brasilien war verfügbar, und dieser bedeutete Leben. Adolf Schröders Roman ist ergreifend und spannend, erzählt unprätentiös und subtil, ohne Sentimentalität. Ähnlich wie in Bernhard Schlinks „Vorleser“ wird der Leser von dieser deutschen Geschichte gefesselt, die tief berührt.