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Die Offizien des Heiligen Nikolaus in der russischen Kirchenmusik des 12. bis 17. Jahrhunderts

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Die Gesänge aus den Offizien des Hl. Nikolaus reflektieren die Entwicklung der mittelalterlichen russischen Kirchenmusik. Diese Kunstform des 11.–17. Jahrhunderts ist eine faszinierende Facette der russischen geistigen und musikalischen Kultur. Der Znamennyj Raspev, der Kirchengesang, prägte über sieben Jahrhunderte das musikalische Geschehen und war eng mit dem orthodoxen Gottesdienst verbunden, der aus Byzanz übernommen wurde. Znamennyj Raspev entwickelte sich im 10. Jahrhundert in Russland und wurde zu einem eigenständigen und bemerkenswerten musikalischen Phänomen. Trotz seines kulturellen Reichtums ist die russische Kirchenmusik ein wenig erforschtes Gebiet, was teilweise auf die turbulente Geschichte des 20. Jahrhunderts zurückzuführen ist. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs das Interesse an mittelalterlichem Slawentum, und erste Abhandlungen über den Kirchengesang entstanden, unter anderem von D. V. Razumovskij und A. V. Preobraženskij. Die Revolution von 1917 hinderte die Forschung, die erst in den 70er Jahren wieder an Fahrt gewann. Die Geschichte des Znamennyj Raspev ist nur in Grundzügen dokumentiert, beginnend mit seiner Etablierung im 11. bis 14. Jahrhundert, gefolgt von stilistischen Veränderungen im 15. Jahrhundert und der Reform des Patriarchen Nikon im 17. Jahrhundert. Im 18. Jahrhundert wurde die Znamennaja-Notation durch die westliche Fünflinien-Notation verdrängt, während die Melodien des Znam

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Die Offizien des Heiligen Nikolaus in der russischen Kirchenmusik des 12. bis 17. Jahrhunderts, Ekaterina Smyka

Język
Rok wydania
2005
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Tytuł
Die Offizien des Heiligen Nikolaus in der russischen Kirchenmusik des 12. bis 17. Jahrhunderts
Język
niemiecki
Rok wydania
2005
Liczba stron
267
ISBN10
3898209415
ISBN13
9783898209410
Seria
Opis
Die Gesänge aus den Offizien des Hl. Nikolaus reflektieren die Entwicklung der mittelalterlichen russischen Kirchenmusik. Diese Kunstform des 11.–17. Jahrhunderts ist eine faszinierende Facette der russischen geistigen und musikalischen Kultur. Der Znamennyj Raspev, der Kirchengesang, prägte über sieben Jahrhunderte das musikalische Geschehen und war eng mit dem orthodoxen Gottesdienst verbunden, der aus Byzanz übernommen wurde. Znamennyj Raspev entwickelte sich im 10. Jahrhundert in Russland und wurde zu einem eigenständigen und bemerkenswerten musikalischen Phänomen. Trotz seines kulturellen Reichtums ist die russische Kirchenmusik ein wenig erforschtes Gebiet, was teilweise auf die turbulente Geschichte des 20. Jahrhunderts zurückzuführen ist. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs das Interesse an mittelalterlichem Slawentum, und erste Abhandlungen über den Kirchengesang entstanden, unter anderem von D. V. Razumovskij und A. V. Preobraženskij. Die Revolution von 1917 hinderte die Forschung, die erst in den 70er Jahren wieder an Fahrt gewann. Die Geschichte des Znamennyj Raspev ist nur in Grundzügen dokumentiert, beginnend mit seiner Etablierung im 11. bis 14. Jahrhundert, gefolgt von stilistischen Veränderungen im 15. Jahrhundert und der Reform des Patriarchen Nikon im 17. Jahrhundert. Im 18. Jahrhundert wurde die Znamennaja-Notation durch die westliche Fünflinien-Notation verdrängt, während die Melodien des Znam