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Der Tod als Herrscher in Ugarit und Israel

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Das Phänomen 'Tod' beschäftigt die Menschheit seit jeher und prägt eine Vielzahl literarischer Werke. Da über den Tod an sich kein Lebender Wissen haben kann, erfolgt der Austausch über dieses Thema überwiegend durch bildsprachliche, insbesondere metaphorische Ansätze, die sich durch verschiedene Kulturen und Epochen ziehen. Stefanie Ulrike Gulde untersucht die Möglichkeiten der Bildsprache im Alten Testament und dessen Umfeld anhand des Phänomens 'Tod'. Sie fokussiert sich auf spezifische bildsprachliche Annäherungen an den Tod, die im Vorderen Alten Orient verbreitet waren und auch im Alten Testament zu finden sind. Der Tod wird als Figur betrachtet, die in zwei unterschiedlichen Traditionen erscheint, was Rückschlüsse auf den Austausch zwischen ägyptischen, mesopotamischen und westsyrischen Kulturkreisen zulässt. Diese Traditionen sind im Alten Testament vertreten, wo jedoch auch weitere Todesfiguren vorkommen, die keine direkten Parallelen zu Personifikationen aus der Umwelt aufweisen. Diese Figuren zeugen vom souveränen Umgang der biblischen Autoren mit bestehenden Motiven. Eine Gemeinsamkeit aller Todesfiguren, sei es als Fresser, Eindringling oder Hirte, ist die Darstellung des Todes als Herrscher, was die Erfahrung der menschlichen Machtlosigkeit im Angesicht von Sterben und Tod widerspiegelt.

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Der Tod als Herrscher in Ugarit und Israel, Stefanie Ulrike Gulde Karmann

Język
Rok wydania
2007
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Der Tod als Herrscher in Ugarit und Israel
Język
niemiecki
Rok wydania
2007
Oprawa
miękka
Liczba stron
283
ISBN10
3161492145
ISBN13
9783161492143
Seria
Opis
Das Phänomen 'Tod' beschäftigt die Menschheit seit jeher und prägt eine Vielzahl literarischer Werke. Da über den Tod an sich kein Lebender Wissen haben kann, erfolgt der Austausch über dieses Thema überwiegend durch bildsprachliche, insbesondere metaphorische Ansätze, die sich durch verschiedene Kulturen und Epochen ziehen. Stefanie Ulrike Gulde untersucht die Möglichkeiten der Bildsprache im Alten Testament und dessen Umfeld anhand des Phänomens 'Tod'. Sie fokussiert sich auf spezifische bildsprachliche Annäherungen an den Tod, die im Vorderen Alten Orient verbreitet waren und auch im Alten Testament zu finden sind. Der Tod wird als Figur betrachtet, die in zwei unterschiedlichen Traditionen erscheint, was Rückschlüsse auf den Austausch zwischen ägyptischen, mesopotamischen und westsyrischen Kulturkreisen zulässt. Diese Traditionen sind im Alten Testament vertreten, wo jedoch auch weitere Todesfiguren vorkommen, die keine direkten Parallelen zu Personifikationen aus der Umwelt aufweisen. Diese Figuren zeugen vom souveränen Umgang der biblischen Autoren mit bestehenden Motiven. Eine Gemeinsamkeit aller Todesfiguren, sei es als Fresser, Eindringling oder Hirte, ist die Darstellung des Todes als Herrscher, was die Erfahrung der menschlichen Machtlosigkeit im Angesicht von Sterben und Tod widerspiegelt.