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Pietkong

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Der Titel des Buches bringt es auf den Punkt: Wer den Pietismus in die Wiege gelegt bekommen hat, muss für die weltliche Revolution nicht verloren sein. Der Ausdruck „Pietkong“, mit dem sich Herbert Wehner einst über seinen Parteigenossen Erhard Eppler lustig machte, kann unter selbstironischen Vorzeichen durchaus einen Erklärungsnotstand beseitigen: Wie viel Enge und moralische Rigidität muss man erfahren haben, um zum „Achtundsechsziger“ werden zu können? Gernot Dilger, der hier den ersten Teil seiner Erinnerungen vorlegt, entstammt einer schwäbischen Bauernfamilie, deren mütterliche Seite tief im Pietismus verwurzelt ist. In dieser speziellen Form, sich das Leben schwerer zu machen als nötig - „dia gangad zom Lacha en dr Kellr“ - mögen viele Leser ihre eigene Prägung wiedererkennen, vermutlich auch dann wenn sie sich zeitlich oder weltanschaulich weit davon entfernt glauben.

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Pietkong, Gernot Dilger

Język
Rok wydania
2008
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Tytuł
Pietkong
Język
niemiecki
Rok wydania
2008
Liczba stron
174
ISBN10
3940259012
ISBN13
9783940259011
Seria
Tagi
Opis
Der Titel des Buches bringt es auf den Punkt: Wer den Pietismus in die Wiege gelegt bekommen hat, muss für die weltliche Revolution nicht verloren sein. Der Ausdruck „Pietkong“, mit dem sich Herbert Wehner einst über seinen Parteigenossen Erhard Eppler lustig machte, kann unter selbstironischen Vorzeichen durchaus einen Erklärungsnotstand beseitigen: Wie viel Enge und moralische Rigidität muss man erfahren haben, um zum „Achtundsechsziger“ werden zu können? Gernot Dilger, der hier den ersten Teil seiner Erinnerungen vorlegt, entstammt einer schwäbischen Bauernfamilie, deren mütterliche Seite tief im Pietismus verwurzelt ist. In dieser speziellen Form, sich das Leben schwerer zu machen als nötig - „dia gangad zom Lacha en dr Kellr“ - mögen viele Leser ihre eigene Prägung wiedererkennen, vermutlich auch dann wenn sie sich zeitlich oder weltanschaulich weit davon entfernt glauben.