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Evangelisch getauft - als Juden verfolgt

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Christen jüdischer Herkunft: Erst getauft, dann im Stich gelassen und verraten. Die Verantwortung der evangelischen Kirche im Nationalsozialismus geht weit über unterlassene Hilfeleistung hinaus. Der Berliner Stadtsynodalverband gründete 1936 die Kirchenbuchstelle Alt-Berlin. Unter der Leitung des Pfarrers Karl Themel wurde hier in Zusammenarbeit mit der Reichstelle für Sippenforschung und der Polizei gegen Christen mit „nichtarischer Abstammung“ ermittelt. Deportiert, ermordet, in den Selbstmord getrieben. Ehrenamtliche aus zwölf Kirchengemeinden begaben sich auf die Spurensuche. Sie fanden die Namen von mehr als dreihundert Gemeindegliedern, die in der Shoah umgebracht wurden. Biografien von Einzelnen wie auch von ganzen Familien wurden in unterschiedlichem Umfang rekonstruiert. Predigten der Jahre 1938, 1978 und 2002 dokumentieren zudem die unterschiedlich akzentuierte Auseinandersetzung mit Schuld und Versagen gegenüber den Juden und den Christen jüdischer Herkunft.

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Evangelisch getauft - als Juden verfolgt, Hildegard Frisius

Język
Rok wydania
2008
Oprawa
(miękka)
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Tytuł
Evangelisch getauft - als Juden verfolgt
Język
niemiecki
Rok wydania
2008
Oprawa
miękka
Liczba stron
452
ISBN10
3889812651
ISBN13
9783889812650
Seria
Tagi
Opis
Christen jüdischer Herkunft: Erst getauft, dann im Stich gelassen und verraten. Die Verantwortung der evangelischen Kirche im Nationalsozialismus geht weit über unterlassene Hilfeleistung hinaus. Der Berliner Stadtsynodalverband gründete 1936 die Kirchenbuchstelle Alt-Berlin. Unter der Leitung des Pfarrers Karl Themel wurde hier in Zusammenarbeit mit der Reichstelle für Sippenforschung und der Polizei gegen Christen mit „nichtarischer Abstammung“ ermittelt. Deportiert, ermordet, in den Selbstmord getrieben. Ehrenamtliche aus zwölf Kirchengemeinden begaben sich auf die Spurensuche. Sie fanden die Namen von mehr als dreihundert Gemeindegliedern, die in der Shoah umgebracht wurden. Biografien von Einzelnen wie auch von ganzen Familien wurden in unterschiedlichem Umfang rekonstruiert. Predigten der Jahre 1938, 1978 und 2002 dokumentieren zudem die unterschiedlich akzentuierte Auseinandersetzung mit Schuld und Versagen gegenüber den Juden und den Christen jüdischer Herkunft.