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"Vertrieben, aber nicht aus der Kirche"?

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  • 690 stron
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In dieser institutions- und gesellschaftshistorisch angelegten Studie wird die Vertriebenenarbeit der Evangelischen Kirche in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. der DDR am Beispiel der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens eingehend analysiert. Der Zustrom von Millionen sozial entwurzelten, oft traumatisierten und nahezu bettelarmen Vertriebenen stellte die evangelische Kirche vor immense Herausforderungen. Sie sah sich zunächst als karitativer Nothelfer in der Pflicht, war jedoch auch institutionell betroffen, da in Sachsen etwa eine halbe Million evangelische Christen mit unterschiedlichen Bekenntnissen und Frömmigkeitskulturen integriert werden mussten. Anhand kirchlicher und administrativer Überlieferungen wird untersucht, wie erfolgreich die Kirche diesen Herausforderungen begegnete und wo ihre Bemühungen an Grenzen stießen. Die schleppende Übernahme vertriebener Geistlicher in den sächsischen Kirchendienst ist ein Beispiel für diese Spannungsfelder. Zudem war die Kirche stets einem politisch feindlichen Regime gegenübergestellt, das sowohl den Vertriebenen als auch der Kirche selbst reserviert bis feindselig gegenüberstand. Ein biographischer Anhang zu den nachweisbaren „Ostpfarrern“ ergänzt die Studie und regt zu weiterführenden regionalen und mikrohistorischen Forschungen an.

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"Vertrieben, aber nicht aus der Kirche"?, Markus Wustmann

Język
Rok wydania
2013
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
"Vertrieben, aber nicht aus der Kirche"?
Język
niemiecki
Rok wydania
2013
Oprawa
twarda
Liczba stron
690
ISBN10
3865837700
ISBN13
9783865837707
Seria
Opis
In dieser institutions- und gesellschaftshistorisch angelegten Studie wird die Vertriebenenarbeit der Evangelischen Kirche in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. der DDR am Beispiel der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens eingehend analysiert. Der Zustrom von Millionen sozial entwurzelten, oft traumatisierten und nahezu bettelarmen Vertriebenen stellte die evangelische Kirche vor immense Herausforderungen. Sie sah sich zunächst als karitativer Nothelfer in der Pflicht, war jedoch auch institutionell betroffen, da in Sachsen etwa eine halbe Million evangelische Christen mit unterschiedlichen Bekenntnissen und Frömmigkeitskulturen integriert werden mussten. Anhand kirchlicher und administrativer Überlieferungen wird untersucht, wie erfolgreich die Kirche diesen Herausforderungen begegnete und wo ihre Bemühungen an Grenzen stießen. Die schleppende Übernahme vertriebener Geistlicher in den sächsischen Kirchendienst ist ein Beispiel für diese Spannungsfelder. Zudem war die Kirche stets einem politisch feindlichen Regime gegenübergestellt, das sowohl den Vertriebenen als auch der Kirche selbst reserviert bis feindselig gegenüberstand. Ein biographischer Anhang zu den nachweisbaren „Ostpfarrern“ ergänzt die Studie und regt zu weiterführenden regionalen und mikrohistorischen Forschungen an.