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Schweizer Judentum im Wandel

Religion und Gemeinschaft zwischen Integration, Selbstbehauptung und Abgrenzung

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  • 338 stron
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In den letzten Jahrzehnten sind in den Lebenswelten der Jüdinnen und Juden in der Schweiz neue Konflikte aufgetreten. Die Rolle jüdischer Frauen in Gemeinden und Gottesdiensten sowie der Umgang mit Ehen zwischen jüdischen und nichtjüdischen Partnern und deren Kindern sind zunehmend in den Fokus gerückt. Gleichzeitig bilden charedische, also streng orthodoxe Gemeinschaften außerhalb der Einheitsgemeinden eine eigene jüdische Milieugesellschaft. Zudem leben heute in Israel nahezu so viele jüdische Schweizer und Schweizerinnen wie Juden und Jüdinnen in den Gemeinden der Schweiz, was das Bild der jüdischen Schweizer Gemeinschaft sehr vielfältig macht. In diesen unterschiedlichen Lebenswelten stellen sich Fragen zur Selbstorganisation, zum religiösen Wertekanon und zu den systemischen Wirkungen in- und außerhalb der jüdischen Gemeinden. Die Beiträge in diesem Band konzentrieren sich auf die Einheitsgemeinden, die verschiedene religiöse Richtungen unter der Führung eines meist orthodoxen Rabbinats vereinen. Ein großer Teil der Juden und Jüdinnen in der Schweiz fühlt sich in diesen Gemeinden zu Hause. Die Spannungen zwischen orthodoxen, konservativen und liberalen Strömungen des Judentums haben die Frage von Inklusion und Exklusion immer wieder aufgeworfen.

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Schweizer Judentum im Wandel, Jacques Picard

Język
Rok wydania
2014
Oprawa
(twarda)
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Tytuł
Schweizer Judentum im Wandel
Podtytuł
Religion und Gemeinschaft zwischen Integration, Selbstbehauptung und Abgrenzung
Język
niemiecki
Rok wydania
2014
Oprawa
twarda
Liczba stron
338
ISBN10
3034012012
ISBN13
9783034012010
Seria
Opis
In den letzten Jahrzehnten sind in den Lebenswelten der Jüdinnen und Juden in der Schweiz neue Konflikte aufgetreten. Die Rolle jüdischer Frauen in Gemeinden und Gottesdiensten sowie der Umgang mit Ehen zwischen jüdischen und nichtjüdischen Partnern und deren Kindern sind zunehmend in den Fokus gerückt. Gleichzeitig bilden charedische, also streng orthodoxe Gemeinschaften außerhalb der Einheitsgemeinden eine eigene jüdische Milieugesellschaft. Zudem leben heute in Israel nahezu so viele jüdische Schweizer und Schweizerinnen wie Juden und Jüdinnen in den Gemeinden der Schweiz, was das Bild der jüdischen Schweizer Gemeinschaft sehr vielfältig macht. In diesen unterschiedlichen Lebenswelten stellen sich Fragen zur Selbstorganisation, zum religiösen Wertekanon und zu den systemischen Wirkungen in- und außerhalb der jüdischen Gemeinden. Die Beiträge in diesem Band konzentrieren sich auf die Einheitsgemeinden, die verschiedene religiöse Richtungen unter der Führung eines meist orthodoxen Rabbinats vereinen. Ein großer Teil der Juden und Jüdinnen in der Schweiz fühlt sich in diesen Gemeinden zu Hause. Die Spannungen zwischen orthodoxen, konservativen und liberalen Strömungen des Judentums haben die Frage von Inklusion und Exklusion immer wieder aufgeworfen.