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Die Art und Weise, auf die antike Christinnen und Christen über ihre paganen Mitmenschen sprachen, prägt unser Denken über ‚Heiden‘ bis heute. Insbesondere die Apologeten, die sich ja explizit mit diesen ‚Anderen‘ auseinander setzten, spielten beim Überlieferungsprozess eine entscheidende Rolle. Die vorliegende Dissertation will solchen ‚Bildern von den Anderen‘ auf die Spur kommen, die die lateinischen, christlichen Apologeten Tertullian, Minucius Felix, Cyprian, Arnobius, Laktanz, Firmicus Maternus und Augustinus zeichneten. Sie untersucht daher einerseits die Art und Weise dieser Bilder und andererseits ihre Funktionen. Dabei nimmt sie vor allem die rhetorischen Funktionen innerhalb der apologetischen Texte in den Blick und kommt zu dem Ergebnis, dass es bestimmte feste Merkmale gibt, die den ‚Heiden‘ wiederholt zugeschrieben werden: falsche Götterverehrung, Christenverfolgung und Unsittlichkeit. Allerdings werden diese Merkmale je nach Absicht von Text und Autor immer wieder umgedeutet oder anders akzentuiert, abhängig von historischem Kontext und persönlichem Interesse des Autors.
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Bilder von den Anderen, Luise Ahmed
- Język
- Rok wydania
- 2017
- Oprawa
- (twarda)
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- Tytuł
- Bilder von den Anderen
- Podtytuł
- Christliches Sprechen über Heiden bei den lateinischen Apologeten
- Język
- niemiecki
- Autorzy
- Luise Ahmed
- Wydawca
- Aschendorff Verlag
- Rok wydania
- 2017
- Oprawa
- twarda
- Liczba stron
- 304
- ISBN10
- 3402109212
- ISBN13
- 9783402109212
- Seria
- Kategorie
- Tagi
- Tematy historyczne, Tematy religijne, Tematyka filozoficzna, Tematy chrześcijańskie, Krytyka społeczna, Filozofia polityczna
- Opis
- Die Art und Weise, auf die antike Christinnen und Christen über ihre paganen Mitmenschen sprachen, prägt unser Denken über ‚Heiden‘ bis heute. Insbesondere die Apologeten, die sich ja explizit mit diesen ‚Anderen‘ auseinander setzten, spielten beim Überlieferungsprozess eine entscheidende Rolle. Die vorliegende Dissertation will solchen ‚Bildern von den Anderen‘ auf die Spur kommen, die die lateinischen, christlichen Apologeten Tertullian, Minucius Felix, Cyprian, Arnobius, Laktanz, Firmicus Maternus und Augustinus zeichneten. Sie untersucht daher einerseits die Art und Weise dieser Bilder und andererseits ihre Funktionen. Dabei nimmt sie vor allem die rhetorischen Funktionen innerhalb der apologetischen Texte in den Blick und kommt zu dem Ergebnis, dass es bestimmte feste Merkmale gibt, die den ‚Heiden‘ wiederholt zugeschrieben werden: falsche Götterverehrung, Christenverfolgung und Unsittlichkeit. Allerdings werden diese Merkmale je nach Absicht von Text und Autor immer wieder umgedeutet oder anders akzentuiert, abhängig von historischem Kontext und persönlichem Interesse des Autors.


