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Muslime und Katholiken in Bosnien und Herzegowina

Schwierigkeiten und Chancen des interreligiösen Dialogs

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Der Islam von BiH sieht sich als einen relevanten Faktor in der Gesellschaft und bekennt sich zu Europa, während er interreligiöse Dialoge fördert. Religiöse Führer erkennen zunehmend den Wert von Dialog und Toleranz, insbesondere im Christentum und in der katholischen Kirche, die sich seit dem II. Vatikanum für den Dialog geöffnet hat. Dokumente wie „Nostra aetate“ belegen diesen Wandel. Auch der Islam bemüht sich um interreligiösen Austausch. In pluralen Gesellschaften gehört der Kontakt zu anderen Religionen zum kirchlichen Handeln, wobei ein Dialog in Liebe und Toleranz angestrebt wird. Die plurale Theologie, die nach dem II. Vatikanum entstand, betont den respektvollen Umgang mit anderen Glaubensrichtungen und sieht diese als verschiedene Wege zu einem gemeinsamen Ziel. Während des Krieges 1991-1995 trafen sich Religionsoberhäupter regelmäßig, um Kritik zu üben und unterschiedliche Meinungen auszutauschen, sowohl im Inland als auch bei internationalen interreligiösen Versammlungen. Der Dialog zwischen der katholischen Kirche und der Islamischen Gemeinschaft findet auf institutioneller Ebene, in Seminaren und im Alltag statt. Beide Institutionen setzen sich für Frieden, Gerechtigkeit, Versöhnung, Dialog, Solidarität, Toleranz und Umweltschutz ein und unterstützen demokratische Strukturen. Die Vielfalt der Kulturen und Religionen birgt sowohl Herausforderungen als auch Chancen.

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Muslime und Katholiken in Bosnien und Herzegowina, Z. eljko C. ekolj

Język
Rok wydania
2017
Oprawa
(miękka),
Stan książki
Uszkodzony
Cena
50,38 zł

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Tytuł
Muslime und Katholiken in Bosnien und Herzegowina
Podtytuł
Schwierigkeiten und Chancen des interreligiösen Dialogs
Język
niemiecki
Rok wydania
2017
Oprawa
miękka
ISBN10
3830098103
ISBN13
9783830098102
Seria
Opis
Der Islam von BiH sieht sich als einen relevanten Faktor in der Gesellschaft und bekennt sich zu Europa, während er interreligiöse Dialoge fördert. Religiöse Führer erkennen zunehmend den Wert von Dialog und Toleranz, insbesondere im Christentum und in der katholischen Kirche, die sich seit dem II. Vatikanum für den Dialog geöffnet hat. Dokumente wie „Nostra aetate“ belegen diesen Wandel. Auch der Islam bemüht sich um interreligiösen Austausch. In pluralen Gesellschaften gehört der Kontakt zu anderen Religionen zum kirchlichen Handeln, wobei ein Dialog in Liebe und Toleranz angestrebt wird. Die plurale Theologie, die nach dem II. Vatikanum entstand, betont den respektvollen Umgang mit anderen Glaubensrichtungen und sieht diese als verschiedene Wege zu einem gemeinsamen Ziel. Während des Krieges 1991-1995 trafen sich Religionsoberhäupter regelmäßig, um Kritik zu üben und unterschiedliche Meinungen auszutauschen, sowohl im Inland als auch bei internationalen interreligiösen Versammlungen. Der Dialog zwischen der katholischen Kirche und der Islamischen Gemeinschaft findet auf institutioneller Ebene, in Seminaren und im Alltag statt. Beide Institutionen setzen sich für Frieden, Gerechtigkeit, Versöhnung, Dialog, Solidarität, Toleranz und Umweltschutz ein und unterstützen demokratische Strukturen. Die Vielfalt der Kulturen und Religionen birgt sowohl Herausforderungen als auch Chancen.